Sherlock 2.3 „The Reichenbach Fall“: Das letzte Problem.

„I see. You’re not ordinary. No. You’re me. You’re me. Thank you, Sherlock Holmes.“

Sherlock Holmes (vorerst) letzter Fall lässt ihn noch einmal gegen das Superhirn James Moriarty in einem epischen Duell der Gedächtnismeister antreten. Im Gegensatz zu den üblichen Verbrechern verfolgt Moriarty nicht das Ziel, sich zu bereichern oder Macht anzueignen. Moriarty möchte einzig und allein der Welt beweisen, dass er schlauer als Holmes ist, indem er diesen in einem Spiel zerstört. Der Einsatz: Sherlock Holmes‘ und Moriartys Leben.

Quelle: http://kotwg.blogspot.com/2012/01/sherlock-reichenbach-fall-review.html

James Moriarty (Andrew Scott) ist der Mä-Mä-Mä-Märchenprinz. Die Kronjuwelen sind nur Ablenkung für seinen wahren Plan: der Fall des Meisterdetektiv Sherlock Holmes.

Sherlock enttäuschte in „Die Hunde von Baserville“ ein wenig unter anderem, weil bekannte Spieler (Molly, Lestrade, Mycroft, Moriarty) fehlten und der Einsatz und die mögliche Fallhöhe zu niedrig waren. In „Der Reichenbachfall“ geht es hingegen um alles: Moriarty, ein durchaus ernst zu nehmender Gegner, trachtet nicht nur nach Sherlocks Ruf und Leben, sondern vor allem auch dessen Glauben an sich selbst. In psychologisch bislang ungeahnter Raffinesse verwickelt uns die Serie erneut in einen komplexen und dramatischen Fall.

Ab hier gibts wie immer volle Spoiler.

weiterlesen

Werbeanzeigen

Woki mit nach Baku: Österreichs Beitrag zum ESC 2012.

„Wir sind jetzt vielleicht nicht die Niveauvollsten, …“

Seit nun ein paar Monaten steht es fest, dass Österreich 2012 am Eurovision Song Contest durch das Oberösterreichische Gesangsduo Trackshittaz mit dem Lied „Woki mit deim Popo“ vertreten wird – eine Gruppe, die, schon Bandname und Songtitel vermuten lassen, milde gesagt nicht gerade für Edelmusik steht. Das hat damals natürlich äußerst polarisiert und scheint auch jetzt, knapp eine Woche vor dem Contest, wieder zum Thema werden. Ein Kommentar von Hannes Blamayer.

Quelle: Offizielle Trackshittaz Facebook-Seite

Als selbstbewusste coole Typen präsentieren sich die Trackshittaz vor dem ESC Contest der Öffentlichkeit. Am 22. Mai finden die Vorausscheidungen statt, live auf ORFeins.

Die Trackshittaz, bestehend aus Manix (Manuel Hoffelner) und G-Neila (Lukas Pöchl), sind Österreichs Antwort auf die deutsche Atzenmusik – Sie bilden nicht gerade den Gipfel der Qualität und laden gelegentlich auch zum Fremdschämen ein, sind aber unkompliziert und machen Spaß. Sie selbst bezeichnen ihre Musik recht akkurat als Traktorgangsta-Partyrap, und insbesondre der Traktor-Teil ist bezeichnend: Die Lieder der Trackshittaz sind voller Rustikalität und Österreichbezug, nicht zuletzt weil sie all ihre Lieder in Mundart (Dialekt) singen. Und vielleicht sind sie deshalb genau die richtigen Vertreter für Österreich am ESC. Ich bekenne mich: Ich bin ein Fan der Trackshittaz und möchte mich für sie (im doppelten Sinne) rechtfertigen.

weiterlesen