Kritik: Sherlock 3.1 „The Empty Hearse“/ „Der leere Sarg“.

„Well, short version: not dead.“

Zwei ganze Jahre ließ Sherlock verstreichen, um das Mysterium des vorgetäuschten Todes von Sherlock Holmes zu enthüllen. Selten spannt eine Serie ihre Zuseher so lange auf die Folter, und der Cliffhänger drohte über diese lange Durststrecke an frischem Sherlock-Material so langsam die Luft auszugehen. Sherlock macht dies allerdings zur Tugend, reizt seinen selbstkreierten Hype bis zum Äußersten aus – und beweist damit, dass die Serie zweifelsohne zum gerissensten Fernsehen gehört, das uns 2014 begegnen wird.

(c) BBC

Sherlock Holmes lebt – während wir das schon seit zwei Jahren wissen, erfährt Sherlocks engster Vertrauter Watson erst jetzt davon. Sherlock versucht, die Situation mit Humor zu nehmen, doch die beiden können nicht einfach dort weitermachen, wo sie aufgehört haben: Watson ist jetzt verlobt, und der Verrat seines besten Freundes trifft ihn schwer. Viel Zeit bleibt Sherlock Holmes nicht, die Freundschaft wieder zurechtzurücken: Ein Bombenanschlag auf London droht…

Ab hier gibts wie immer volle Spoiler für die Episode.

Verspielt und genial – das sind Sherlock und Sherlock Holmes auf den Punkt gebracht, und „The Empty Hearse“ (zu deutsch: Der Leere Leichenwagen) könnte dafür kein treffenderes Beispiel sein. Mit ihrem britischen, wortgewandten und rasanten Humor hat die Serie schon immer bestochen, aber „The Empty Hearse“ übertrumpft die selbst gesetzte Bestmarke da noch einmal bei Weitem. Neben den stets treffsicher komischen Dialogen dafür hauptverantwortlich: Sherlocks Spiel mit seinem eigenen Ruhm und Hype.

Die Auflösung des Letzten Problems.

Schon in Staffel 2 bediente sich die Serie geschickt platzierter Selbstreferenzen – Holmes‘ Berühmtheit und Ruf in der Presse begannen mehr und mehr, jenen der Serie zu entsprechen – und weil Mark Gatiss, Steven Moffat und Stephen Thompson das Kunststück schafften, ihren Protagonisten so clever zu schreiben wie sie es sich vorstellten, funktionierte das prächtig. „The Empty Hearse“ bedient sich ebenfalls redlich an den hohen Erwartungen der Öffentlichkeit, was umso beeindruckender ist, wenn man bedenkt, dass die Weichen dafür bereits vor über zwei Jahren gestellt wurden, und umso verdienter heimst dieser Staffelauftakt die Lorbeeren ein.

Laut Produktionstagebuch verfilmte man die Auflösung(en) des Cliffhängers dieses Mal nämlich zeitgleich mit der letzten Szene von „The Reichenbach Fall„, im Gegensatz zum Cliffhänger der ersten Staffel – jene Szene muss dann wohl akribisch für die Aufnahmen von Staffel 2 rekonstruiert worden sein, was für Kostüm, Maske, Beleuchtung etc. wohl nicht einfach ist. Sherlock setzte also darauf, dass das Ende des Letzten Problems einschlagen würde wie eine Bombe, denn ein großer Teil von „The Empty Hearse“ beruht auf dessen Impakt. Die Rechnung geht mehr als bloß auf: Da das Rätsel um Sherlocks vorgetäuschten Tod die Fans und Internetgemeinschaft zwei Jahre auf Trab hielt und zu einer wirklich extrem heiß erwarteten Staffelpremiere führte, wirkt die Resolution – pardon, Resolutionen – umso passender.

Denn ja, das Zurschaustellen seiner eigenen Genialität, was die Auflösung von Holmes‘ Tod betrifft, ist nichts weiter als ein einziger Triumph. Sherlock wusste, wie hungrig sein Publikum stets danach ist, vom Meisterdetektiv persönlich an der Nase herumgeführt zu werden, und so präsentiert die Serie gleich mehrere, großteils plausible, scharf durchdachte Möglichkeiten, wie Sherlock seinen Tod vortäuschen hätte können, mit der Behauptung, sie könne zumindest noch eine Antwort (oder 13!) aus ihrem Hut zaubern. Rein strukturmäßig ist es unwahrscheinlich, dass die Serie noch eine weitere gefilmte Resolution bietet, und obwohl wir nun nicht genau wissen, wie es geschehen ist, hat die Serie mit der Frage Frieden geschlossen. Sie hat eindrucksvoll geschildert, dass sie sich Erklärungen aus ihrem Armgelenk schütteln kann, und damit vermieden, ihre Verweigerung der endgültigen Auflösung als billigen Trick darzustellen.

Gleichzeitig präsentiert die Serie all dies mit feinstem Augenzwinkern. Der geneigte Zuseher, der sich endlich in der langersehnten Auflösung des Letzten Problems befindet, wird gleich mehrmals der Teppich unter den Füßen hinweggezogen, als sich Geschichte um Geschichte als solche entpuppt – mal von Mitgliedern der Empty Hearse-Fangemeinde, mal vom Großmeister persönlich erzählt. Jede davon hat ihren eigenen Charme, alle aalen sich dabei aber in ähnelndem frenetischem Tempo und Witz. Sei es der perfekt inszenierte Sprung durchs Fenster, der unerwartet stürmische Kuss mit Molly, das zuerst komisch kichernde, dann urplötzlich einen besonderen Funken verspürende Paar Sherlock und Moriarty, oder die minutiös zusammenarbeitenden Helfer auf der Straße – Sherlock geht mit einer Selbstsicherheit vor, als ob die Serie keinen Fuß falsch setzen könne, und tut das genau darum nicht.

The Empty Hearse“ ist ein ungemein prall gefülltes Erlebnis, in dem die guten Momente wahrlich im Sekundentakt auf einen einprasseln – solch ein hoher Wiedersehwert ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Die Dialoge sind clever und witzig wie gewohnt, aber es ist besonders dieser selbstreferentielle visuell realisierte Humor, der die Folge zu einer weiteren Sternstunde der Serie macht – speziell in diesen Erklärungsversuchen des Überlebens von Sherlock. Besonders erfreulich: Je investierter man darin war, wie Sherlock Holmes seinen Tod vorgetäuscht haben könnte, umso reicher wurde man belohnt.

Meist ist das ja umgekehrt – je mehr man sich mit dem selbstständigen Lösen eines Rätsels befasst, umso enttäuschter ist man dann, wenn die Auflösung eine andere ist, womöglich eine viel simplere, oder so einfach ist, dass man sie selber hat lösen können. Sherlock findet da die perfekte Alternative, indem sie den selbstständigen Knoblern Erfolgserlebnisse gönnt, sie aber dennoch überrascht. In den Kommentaren zu „The Reichenbach Fall“ wurde ja viel spekuliert, und es fanden sich erstaunlich viele richtig erratene/geschlussfolgerte Dinge darunter: Mollys Beteiligung, der rempelnde Radfahrer und der Austausch der Leiche, aber auch so Dinge wie die Möglichkeit, dass Moriarty in Sherlocks Sarg stecke, die Erwähnung des Sherlock-Doppelgängers, oder der Gummiball, mit dem Sherlock zuvor herumspielte. Bei dem Lastwagen handelte es sich hingegen um den perfekten roten Hering: Den Sprung in diesen stuft Sherlock in einem für Eingeweihte äußerst witzigen Moment als zu gefährlich ein. Sherlock hätte für seinen großen Cliffhänger eine schlichte Erklärung finden können, und wir wären wohl zufrieden gewesen – stattdessen zelebriert die Serie eindrucksvolle ihren eigenen Erfindungsreichtum.

#SherlockLives.

Sherlocks Kunst, sich selbst in Szene zu setzen wie keine zweite Serie (selbst Breaking Bad kann ihr da nicht das Wasser reichen), beginnt allerdings erst bei der Auflösung des Cliffhängers. Gleich mehrmals erhaschen wir etwa zu Beginn der Filmfolge die Silhouette des Meisterdetektivs, mächtig schick in Szene gesetzt. Obwohl doch jeder weiß, dass nur ein Mann diesen Lockenschopf, diesen Trenchcoat, diesen Hut trägt, verbirgt man vorerst sein Gesicht – nicht, um seine Identität zu verhüllen, sondern einfach als Spielerei, die zum Schmunzeln bringt. Die selbstsichere Umsetzung lässt ab und an die Fragwürdigkeit so mancher Situationen ein wenig verschlucken (Sherlock wäre da in Rumänien (?) im Grunde beinah umgekommen, während Mycroft ihn locker-lässig befreit, und auch Sherlocks Nummer im Restaurant würde wohl recht schnell auffliegen). Aber das ist egal, denn: Sherlock macht schlichtweg Spaß.

Neben all der Selbstzelebrierung des Wiederauftauchens von Sherlock muss die Serie aber gleichzeitig auch ihre ernsteren Momente platzieren. Sherlocks einzig große Schwäche, seine soziale Kompetenz, wird ihm da fast zum Verhängnis: Wie auch im Conan Doyle-Original trifft Holmes Watson (mehr oder weniger) verkleidet wieder, macht sozusagen ein Spiel daraus – und die Serie ergötzt sich sichtlich an ihrer kleinen und kurzen Maskerade. Auch hier gleicht der Ton der Folge den Charakterzügen des Meisterdetektiv – zwar irgendwie die Gewichtung des darauffolgenden Ereignisses vorausahnend, aber mit kindlicher Unschuld spielend, wohl auch um die eigenen Schuldgefühle zu kompensieren. Sobald sich Sherlock jedoch zu erkennen gibt, weiß die Serie durchaus, wann sie ein paar leisere Töne anzuschlagen hat – nur um Watson Sherlock dann furios drei mal zu attackieren lassen.

Sherlock macht keine Gefangenen – soviel stellt „The Empty Hearse“ deutlich dar. Watson muss sich ja immer viel von seinem besten Freund gefallen lassen, aber ihn zu begraben, zu betrauern und über ihn hinwegzukommen ist dann doch mehr, als Watson so einfach verzeihen kann. Besonders schmerzlich ist ja, wie viele Eingeweihte Sherlock hatte: seine Eltern, Mycroft, Molly, eine Vielzahl Obdachloser – nur seinem besten Freund verriet er es nicht, aus Angst, er könne nicht gut genug schauspielern. Das sitzt tief und untergräbt die Freundschaft der beiden, und Reparatur dieser Freundschaft liegt im Hauptaugenmerk der zweiten Hälfte der Folge.

Interessant, wie trotz der Veränderungen in den Leben der beiden, etwa das Hinzukommen von Mary in Watsons Leben, Holmes und Watson nach wie vor perfekt aufeinander eingestimmt sind, und es bloß die Entschuldigung von Holmes ist, die die beiden im zweiten Akt trennt. Denn obwohl die beiden zwei Jahre getrennte Wege gegangen sind, kommen die beiden nicht ohne einander klar – Watson sieht Holmes‘ Gesicht in seinen Patienten, und Sherlock kann die Stimme seines früheren Assistenten nicht ausschalten. Besser als so manch andere Sherlock-Folgen kann „The Empty Hearse“ verdeutlichen, warum die beiden einander brauchen – was vor allem für die Watson-Figur gelegentlich ein Problem darstellt, wo Sherlock doch häufig als nahezu allumfassend perfekt dargestellt wird und Watsons Hilfe selten benötigt. Watson ist häufig das Opfer von Sherlocks Scherzen und Tricks, doch im Endeffekt steht ihm Watson stets zur Seite – auch wenn die Aufforderung an Sherlock im Klimax, doch seine Gedankenpalast-Technik einzusetzen, um die Bombe zu entschärfen, dann doch umsonst ist, weil Sherlock wie immer alles unter Kontrolle hatte.

(c) BBC

Schlussendlich wird Watson wieder aufs Korn genommen – weil das einfach Sherlock ist. Weil Sherlock das braucht – ein Gegenpol, der ihn stimuliert, dafür aber auch etwas einstecken kann. Die von Sherlock eingebildete Stimme Watsons, die wiederholt Kritik an der Selbstdarstellung des Detektivs ausübt, war ein feiner Zug, aber als Sherlock seine vorübergehende Assistentin Molly versehentlich John nennt, wusste ich, dass Sherlock da auf die Essenz ihrer Hauptfigur gestoßen war – natürlich kann Holmes seinen Respekt für und sein Bedürfnis nach seinem Assistenten nicht direkt äußern, stattdessen verletzt er eine seiner devotesten Mitstreiterinnen tief, denn niemand will schließlich bloß ein Ersatz sein. Molly kann Watson aber nicht ersetzen, weil sie falsch gepolt ist – gleich wie Sherlock nämlich. Sie würde ihn in Ruhe nach einer Lösung suchen lassen, während Watson ihn anbrüllt, ihm Vorwürfe macht. Sherlock braucht den Streit, und in Watson hat er den idealen Streitpartner gefunden.

Der Fall des Abends? Der ist doch egal, darum ging es überhaupt nicht. Wie man unbemerkt ein gesamtes U-Bahn-Abteil mit Sprengstoff versieht? Nicht so wichtig. Warum die Bombe einfach einen „Aus“-Schalter besitzt? Glück. Was mit dem Lokführer geschehen ist? Uninteressant. Wer der Verbrecher war, was seine Motive waren? Egal. „The Empty Hearse“ ist primär Sherlock, eher nur zweitrangig auch ein Krimi – und das auch nur, um Sherlocks Schlussfolgerungskünsten einen Hintergrund zu verleihen. Humor und Gewitztheit stehen im Staffelauftakt an vorderster Stelle, und diese Ziele erfüllt er spielend. Sherlock lässt gutes Fernsehen einfach aussehen, aber das täuscht gewaltig: „The Empty Hearse“ ist schlichtweg in vielen, aber nicht allen, Belangen ein Meisterwerk.

Bla:

– Wie clever doch der Episodentitel ist! Von der Doyle-Referenz mal abgesehen: Wer hätte gedacht, dass das U-Bahn-Abteil beinah noch der leere Leichenwagen geworden wäre? Und die Promotionskampagne mit einem durch London tourenden Leichenwagen ist natürlich ebenfalls top darauf abgestimmt. Und eben auch der perfekte Fanclub-Name.

– Bester Charaktermoment zwischen den zwei Hauptfiguren: Sherlock entdeckt gleich, dass Mary Johns Bart eigentlich gar nicht so gut gefällt.

– Ebenfalls ein cleverer Zug: Als Sherlock Molly „versehentlich“ John nennt, tut er das durchaus mit Absicht. Wenn er hier Molly von sich stößt, macht er es ihr einfacher, von ihm loszulassen, was sie aufgrund ihrer Verlobung ja muss. Ah, Sherlock, du bist schon ausgefuchst.

– Sherlock musterte den Verlobten/Ehemann von Molly verdächtig lange, aber ich bin mir nicht ganz sicher warum. Ist es, weil er Sherlock Holmes nicht unähnlich sieht? Oder handelt es sich dabei um Derren Brown, der in den Credits als sich selbst spielend ausgewiesen wird – ein Illusionist und Magier, quasi Mollys Sherlock-Placebo?

– Viele werden die Idee lustig gefunden haben, dass Sherlock und Moriarty einander anziehend fanden. Ich persönlich fand aber deren gemeinsames Gekichere davor noch um ein Vielfaches humorvoller – als wäre das Ganze bloß ein Lausbubenstreich.

– Es fühlt sich leicht uncharakteristisch an, Sherlock Holmes ein Motorrad in Beschlag nehmen und anschließend damit Kunststücke vollführen zu sehen, aber verdammt sieht das badass aus. Allein wie er das Motorrad stoppt!

– Das war wohl der letzte Auftritt von Moriarty – schade irgendwie, dass solch ein ikonischer Gegenspieler die Serie schon so bald verlassen musste, und das auch noch mit einer so niederschmetternden Niederlage gegen Sherlock. Der Cliffhänger von „The Empty Hearse“ verspricht allerdings, einen neuen Erzfeind einzuführen – ich bin gespannt, wie die Serie diesen von Moriarty abheben will, und wie er Sherlock Holmes überhaupt herausfordern will, wenn nicht mit einem Duell des Verstandes.

– Diese Mind Palace-Sequenzen sind schon großartig gemacht, da gibts nichts zu Rütteln. Nicht nur der Wiederseh-Wert der Folge ist hoch, auch das Analysieren einzelner Standbilder ist interessant – gelegentlich bombardiert „The Empty Hearse“ Zuseher absichtlich mit viel zu viel Informationen, um die ganzen Zusammenhänge und wohl auch Witze ohne das Stoppen der Folge mitkriegen zu können.

– Ich liebe die Tatsache, dass die Folge die Diskussion um die Vortäuschung von Holmes‘ Tod nicht löst, sondern stattdessen wieder Feuer hineingießt. Viel Spaß in den Kommentaren – diesmal müssen wir aber nicht zwei Jahre lang auf die nächste Folge warten.

Fazit: 9,5 von 10 Punkten.

The Empty Hearse“ ist Sherlock am Höhepunkt seines Selbstvertrauens. Mit humorvollen Einlagen und zitierwürdigen Sätzen im Sekundentakt ist die Folge der bislang reichhaltigste der Serie – und das will was heißen.

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4 Gedanken zu “Kritik: Sherlock 3.1 „The Empty Hearse“/ „Der leere Sarg“.

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  3. „- Sherlock musterte den Verlobten/Ehemann von Molly verdächtig lange, aber ich bin mir nicht ganz sicher warum. Ist es, weil er Sherlock Holmes nicht unähnlich sieht? Oder handelt es sich dabei um Derren Brown, der in den Credits als sich selbst spielend ausgewiesen wird – ein Illusionist und Magier, quasi Mollys Sherlock-Placebo?“

    Ersteres 😉 Der Charakter sieht Sherlock ziemlich ähnlich, was jedem im Raum auffällt (Watson guckt auch ziemlich lange amüsiert). Wenn Molly also nicht Sherlock haben kann, dann sucht sie sich einen, der fast genau so aussieht (oder zumindest eine gewisse Ähnlichkeit hat). Das schien Sherlock zu verwirren.

    Derren Brown ist es definitiv nicht. Der taucht gleich in der ersten Szene aus; der, der Watson hypnotisiert.

  4. Für mich ist ganz klar, dass die 3. Variante die richtige Lösung ist. (Warum sollte Sherlock Anderson nicht die Wahrheit erzählen ! ?)

    Es gibt etwas, dass ganz klar dafür spricht:
    Die Musik !
    Ruhig, klar und konzentriert, Genauso, wie am Ende von S2E3.
    Es wird die gleiche emotionale Atmosphäre erzeugt.
    Und die ruhige, konzentrierte und unaufgeregte Atmosphäre, in der Sherlock diese Variante erzählt.

    Man könnte meinen, diese Möglichkeit ist etwas langweilig. Nicht der große Knaller, den wir alle erwartet haben. Aber diese Lösung ist nicht langweilig.
    Diese Aussage Sherlocks beschreibt das wirklich Interessante: “like figures on the weather clock, we went one way – John went the other”. Diesen Vergleich
    finde ich sehr interessant. Und er ist exzellent dargestellt. Das hat für mich schon einen gewissen Anspruch.

    Mir ist diese einfache, einigermaßen realistische Lösung lieber, als irgendwas Abgehobenes, das dann doch wieder nicht stimmen kann.

    Für mich ist die Musik im Hintergrund (welches exakt die gleiche ist, wie im Showdown von „The Reichenfachfall“) und die ruhige und dennoch sehr eindringliche Atmosphäre der Darstellung bzw. der Erzählweise Sherlocks
    das eindeutige Indiz dafür, dass dies die richtige Lösung ist !!

    Dass Anderson am Ende von Sherlocks Erklärung wieder zweifelt (und WIR somit auch ) ??? Da sollten wir nicht drauf reinfallen.
    Das gehört selbstverständlich zum Plan von Moffat and Gatiss.
    Brillant !

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