Die besten Serien-Momente 2013

2013 war schon ein irres Jahr für Serien. Wer jetzt nicht gerade beruflich mit der Fernsehlandschaft zu tun hat, wird kaum genug Zeit gefunden haben, um sämtliche nahmhafte TV-Serien zu verfolgen, zumal sich das Spektrum der guten TV-Serien zunehmend erhöht. Gerade 2013 war da ein bahnbrechendes Jahr: Der amerikanische Serien- und Film-Streamriese Netflix hat zum ersten Mal eigens produzierte Serien auf den Markt gebracht, der Sundance-Channel hat neuerdings erfolgreiche Serien im Programm, und die europäischen Serien sind ebenfalls im Vormarsch.

Kaum eine Bestenliste des Jahres wird darum vollständig sein, und so ist auch meine ziemlich löchrig – ich fand bislang noch keine Zeit, Doctor Who, The Returned, The Bridge, The Americans, Hannibal, Enlightened, Arrow, Staffeln 2+ Mad MenNew GirlGirls Staffel 2, Masters of Sex, House of Cards, Orange is the New Black, Justified, Rectify, Boardwalk Empire, Bunheads, Person of Interest Staffeln 2+3 und wie sie alle heißen mir anzusehen, und wenn ich so auf die Liste blicke, bezweifle ich, dass das je aufgeholt werden kann, wo doch schon kurz nach Neujahr das Staffeljahr forgesetzt wird. Doch blicke ich am Ende des Jahres auch gern auf meinen Fernsehkonsum zurück – und selektiere meine Top 10 TV-Momente des Jahres 2013.

Im Gegensatz zu letztem Jahr beziehe ich mich diesmal nur auf Episoden, die ihre Premiere innerhalb des Jahres 2013 ausgestrahlt wurden – ansonsten wäre das von mir erst dieses Jahr angesehene Firefly wohl sicherlich unter den Spitzenreitern vertreten.

10. Orphan Black 1.06 „Variations Under Domestication“ – Katz und Maus in Alisons Haus

Orphan Black wäre bei mir beinah gänzlich vorbeigegangen, hätte ich da nicht von allen Seiten gehört, wie gut Tatiana Maslany sei. In der Tat entpuppte sich die Serie dann als Überraschung des Jahres – nicht nur, dass Maslany die wohl unbestreitbar beeindruckvollste Schauspielleistung des Jahres liefert, sondern auch die Handlung ist weit ausgereifter und vielschichtiger, als man es von einer solch relativ unbekannten Serie je erwarten würde. Bei dem konstant anhaltenden Gefühl eines eskalierenden Klimaxes fällt es schwer, in dieser rasanten Serie ein einzelnes Highlight auszumachen – am Beeindruckendsten ist jedoch sicherlich das Katz- und Maus-Spiel, das entbrennt, als Alison ihren Ehemann verhört, während eine Tupperparty im Gange ist.

Orphan Black ist in seiner ersten Staffel von Anhieb an ein Großmeister darin, mehrere Erzählebenen und Handlungsstränge nicht nur parallel laufen zu lassen, sondern sie ständig vermischen und dadurch neue Formen entstehen lassen. Alisons Haus wird gleich von mehreren Parteien gleichzeitig infiltriert, und jede weiß unterschiedlich viel über Alisons und Sarahs Verbindung, oder übereinander. Vic, Paul, Alison, Felix, Sarah, Alisons Ehemann und ihre neugierige Nachbarin befinden sich allesamt auf der Suche nach Antworten, ohne aber selber welche geben zu wollen – und gleichzeitig entstand die ganze Situation vollkommen organisch und auch nicht ein klein wenig aufgesetzt. Die stets spannende Verfolgungsjagd und überraschende Versteckspielerei in Alisons Haus ist der beste Beweis dafür, dass Orphan Black die unvorhersehbarste Serie des Jahres ist.

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9. Janus (3)“ – Miriams Sprung

Der Tod einer Hauptfigur ist immer ein wuchtvoller Moment in einer Serie – siehe auch die anderen Top-TV-Momente des Jahres. Auf erstem Blick ist Miriams Suizid da nichts Besonderes: von Miriam wussten wir kaum etwas, besonders viel beigetragen hatte sie auch noch nicht zur Serie, und eine besondere Involvierung in den Janus-Fall stellte sich auch nie heraus. Kurz gesagt: Es schien, als ob die Serie nicht recht wisse, was mit ihr anstellen. Das schockierende Ende von „(3)“ bewieß allerdings das Gegenteil: Miriam war von Anfang an das Beweisstück dafür, dass die Serie es mit ihrer seriellen Natur ernst meint, und auch bereit ist, das laut und deutlich zu äußern. Von einer US-Serie mag man das gewöhnt sein, in Österreich ist diese Selbstverpflichtung einer Serie hingegen neu und ungewohnt. Die Serie vermochte es nicht ganz, ihren Geiste wirksam über die gesamte Distanz bis hin zum Staffelfinale über den Protagonisten schweben zu lassen, doch der serielle Strang war gespannt – und ließ nie mehr locker. Miriams Tod ist der Abschied des verpflichtenden episodischen Krimiformats Österreichs – oder zumindest wäre er es gerne, wenn denn das Land mitmache.

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8. Adventure Time 5.11 „Bad Little Boy“ – Fionna und Cake

In Sachen Story ist „Bad Little Boy“ keine schlechte Folge, aber sticht bei Weitem nicht aus der Menge hervor. Adventure Time-Fans werden die Episode als zweite „Fionna und Cake“-Folge kennen, die Geschlechter-vertauschten Doppelgänger der Protagonisten, die in der Phantasie des Eiskönigs leben. Anstatt jedoch exakte Kopien zu sein, greift Adventure Time dabei nach den Sternen, und verwendet die kleinen und großen Unterschiede, um Themen wie die Sexualisierung von Frauen oder die Ablegung des „Jungfrau in Nöten“-Motivs aufzugreifen. Die Möglichkeiten der Serie sind endlos, das Diskussionspotential ebenso – ich persönlich stand kurz davor, mich damit in meiner Diplomarbeit zu widmen. Schade, dass es bislang erst zwei dieser Folgen gibt, denn die Produktionswerte sind gewollt höher als üblich – prominente Gastrollensprecher sind Neil Patrick Harris als Prinz Bubblegum und Donald Glover (inklusive wirklich famosen Rap-Zeilen), was wohl leider nichts Gutes für ein permanentes Crossover der zwei Paralleluniversen bedeutet.

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7. Game of Thrones 3.05 „Kissed by Fire“ – The Kingslayer and the Maid

Die meisten Serien mit einer Figurenriege von über 25 Hauptdarstellern und dutzenden Nebendarstellern würden unter dieser Last zusammenbrechen. Game of Thrones wird hingegen mal um mal den hohen Erwartungen gerecht, indem sie nicht nur bereit ist, ihre Figuren hohen Risiken auszusetzen, sondern sich auch in Friedenszeiten rührend um sie kümmert. Jaime Lannister hatte in Staffel 2 nicht viel zu tun, und das schlägt sich nun vielfach zu Gute: Aus dem vormaligen Kinderkrüppler ist nun ein reformierter, tragischer Held geworden, dessen Geschichte berührt – plötzlich gibt es mehr als nur einen Lannister, dem man die Daumen drücken muss.

Nicht nur aber, dass die Entstehungsgeschichte des Mythos vom Königsmörder ergreifend ist und den Lannister/Stark-Zwist in neues Licht tünkt, ihm wird auch noch eine formidable Partnerin zur Seite gestellt. Das Zusammenspiel von Brienne und Jamie ist eins der Juwelen der 3. Staffel von Game of Thrones, die Badeszene mit den beiden ihr romantischster und treffendster Moment, voller perfekt gespielter Charaktermomente – von Jamies nonchalantem Eindringen in ihre Privatsphäre hin zu Briennes rebellische, selbstsichere Selbstentblößung, der Jamie wiederum höchsten Respekt zollt. Figurenpoesie vom Feinsten.

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6. How I Met Your Mother 8.12 „The Final Page – Part 2“ – The Robin

Ich hatte bis Mitte Juni genau eine einzige Folge von How I Met Your Mother gesehen, und fand diese zwar lustig aber nicht verlockend – Sitcoms sind für gewöhnlich so gar nicht mein Ding. Dann stolperte ich aber über diese Szene im Netz, und schlagartig wusste ich: Ich muss diese Serie sehen. Ich wollte verstehen lernen, wie sich die Serie diese Szene erarbeitet hatte, denn die Montage macht klar: Hier wurde ein langfristiger, genialer, wahnsinnig romantischer und in seiner Hahnebüchenheit äußerst witziger Plan exekutiert. Einerseits wollte ich feststellen, ob diese Serie diese Art von Magie öfter herbeizaubern kann (ab und zu), und andererseits überzeugte mich die Szene davon, dass die Drehbuchautoren äußerst gewiefte Geschichtenerzähler sind. Ohne aber die Serie zu kennen, wusste ich: Sie haben den Sinn für das Zusammenspiel zwischen Romantik und Scherz, den sie sich selbst geschaffen haben, in diesem Moment in ihrer 8. Staffel perfekt verstanden.

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5. Breaking Bad 5.14 „Ozymandias“ – Hank in der Wüste

Breaking Bads vierzehnte Folge seiner letzten Staffel, „Ozymandias“, ist ohne Frage die TV-Sternstunde des Jahres. Sie zeichnet sich dadurch aus, das Sammelsurium der emotionalsten Momente der Serie zu sein. Breaking Bad feilte jahrelang an seinem Kartenhaus, den Einsturz als absoluten Höhepunkt hatte sie sich redlichst verdient. Doch egal, wie hoch die Erwartungen waren (und Breaking Bad galt in seinen letzten 3-4 Jahren als das Beste, was Fernsehen zu bieten hat): „Ozymandias“ übertraf alles. Schon Akt 1, in dem Hank seinen unausweichlichen Tod ungnädig entgegennahm, ließ kollektiv die Münder aufkippen und Schreckensschreie erschallen. Die Serie hatte trotz ihrer vielen Höhepunkte die ganz großen Ereignisse sich stets als Druckmittel für noch mehr Spannung zurückbehalten – vor allem das Damoklesschwert über Walts erweiterte Familie kreiste unaufhörlich enger um sie herum, ohne sich je vor dieser drittletzten Episode zu senken. Man wusste, dass der Strick reißen würde, und war dann dennoch nicht darauf gefasst. Neben der fantastischen Cinematographie, die die Gewichtung des Todes dieses Titanen so treffend einfängt, ist es schlichtweg die lange Vorbereitung, die Breaking Bad vornahm, um den Einsatz dermaßen in die Höhe zu treiben, die die Wucht von Hanks Tod ausmacht.

Breaking Bad 5.14 Hank und Gomez

4. Adventure Time 5.12 „Simon & Marcy“ – Where Everyone Knows Your Name

Adventure Times fünfte Staffel ist ein kleines unbesungenes Wunder – mit nun 52 Episoden pro Jahr müsste man fast annehmen, dass sich ein kleiner Burnout einstellen würde. Stattdessen trumpft die Serie mit mehr sofortigen Klassikern denn je auf. Die Serie ist gemeinsam mit ihrem Protagonisten Finn erwachsener geworden, und keine Episode stellt das besser dar als das täuschend tragische „Simon & Marcy„. Für die jungen Zuseher ist das eine lustige Geschichte, wie sich Simon und Marceline kennen lernten – in Wirklichkeit sind die beiden jedoch in einem postapokalyptischen Albtraum gefangen, in dem die einzige Rettung darin besteht, dass Simon sich dem Wahnsinn ergibt.

Dass Ward und Co. für ihre kunterbunten Figuren mit solch tragische Hintergrundgeschichten aufwarten können – das war zu Beginn der Serie sicherlich nicht abzusehen. „Simon & Marcy“ macht allerdings noch mehr daraus: Die Episode bettet den entscheidenden Moment von der Metamorphose von Simon in den Eiskönig nämlich nicht nur in eine herzerwärmende Geschichte ein, sondern untersetzt sie mit dutzenden melancholischen Feinheiten – eben etwa der Demenz des Eiskönig, oder der nun herrschenden Freundschaft zwischen Simon und Marcy. Die Krönung der Folge (haha) ist die Verwendung des Cheers-Lieds, das Simons Klammern an der Wirklichkeit umso greifbarer und dessen Ironie – nun kennt beinah niemand mehr den echten Namen des Eiskönigs, oder dessen Geschichte – tragender macht.

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3. Breaking Bad 5.11 „Confessions“ – das Geständnis-Video

Es wäre schlicht unfair, dem König des diesjährigen Fernsehjahres nur einen einzigen Moment in den besten 10 des Jahres zu gönnen. Der Moment, an dem mir bewusst wurde, dass Breaking Bads letzte Staffel nicht nur außergewöhnlich gut ist, sondern wirklich das Zeug hat, als größte Serienkunst in die Geschichtsbücher einzugehen, ist jener, an dem Hank und Marie Walts Geständnis-DVD erhalten – nur um herauszufinden, dass Walt sich alles andere als ergibt, und nun sogar auch noch Skyler tätlich mit am Bord ist.

Es ist sicherlich nicht das größte Verbrechen, das Heisenberg je begangen hat, aber irgendwie sicherlich das mit Abstand dreisteste. Ich liebe es, wie Walt mit ein paar für die Schraders unbequeme Wahrheiten (wie etwa die Bezahlung von Hanks Therapie) eine Geschichte spinnt, die plausibel genug klingt, um die beiden damit zu erpressen. Ich liebe es, wie dazu die Wahrheit verdreht wird. Ich liebe es, wie genial dieser Schachzug ist, dennoch aber komplett unerwartet kommt – und damit Zuseher wie auch Schraders vollkommen übertölpert. Es ist einer der vielen Schritte in dieser zweiten Hälfte der fünften Staffel, wie die Leben der Whites und Schraders stückweise zerstört werden – dieses Video ist der einschneidende Trennungspunkt der zwei Familien, ein Punkt, ab dem es für alle vier kein zurück mehr gibt. Am Erschütternsten ist die Fassungslosigkeit, mit der Marie und Hank dem Video beiwohnen – und Walter Whites perfekt gespielte Angst.

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2. Breaking Bad 5.14 „Ozymandias“ – der Telefonanruf

Noch einmal Ozymandias: Walts Anruf bei Skyler war einfach unfassbar klasse. Mal davon abgesehen, dass Walts Monolog doppelbödig ist und Sky von einem Großteil der Mittäterschaft entlastet: Die Worte schneiden tiefer in die Beziehung, als es ihr todernster Messerkampf kurz zuvor je hätte tun können. Obwohl die meisten Worte des Monologs deutliche Erhöhungen der wirklichen Begebenheiten sind, bewegen sich viele der Anschuldigungen grauenvoll nah an der Wahrheit – allen voran natürlich die Androhung, so zu enden wie Hank, mit dem Appendix, dass sie seine Leiche nie wieder finden werden. Walter White muss sich bei seiner Frau für alles entschuldigen, indem er ihr alles ins Gesicht wirft, mit einer gespielten, aber allzu bekannten Tendenz, seine Mitmenschen für die eigenen Fehler verantwortlich zu machen. Skyler versteht – und dennoch reißt es ihr Herz entzwei. Maries Aufheulen bei der Bestätigung von Hanks Tod, Skys vollkommene Dekonstruktion, und Walts größtes und gleichzeitig schmerzlichstes Schauspiel – da ist einfach jeder Beat perfekt. Und dann dieses verheißungsvolles: „I got things to do.“

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1. Game of Thrones 3.09 „The Rains of Castamere“ – The Red Wedding

Die Rote Hochzeit – so nennt man unter Fankreisen das Massaker bei den Zwillingstürmen, und es war der beste und erschütternste Moment des Serienjahres 2013. Game of Thrones zog seinen Zusehern schon einmal den Teppich unter den Füßen weg, als es seine Hauptfigur am Ende seiner ersten Staffel („Baelor„) umbringen ließ. „Anyone can be killed“, flüsterte Arya noch in der Staffel zuvor – und so hätte man sich eigentlich auf ein fatales Ende der Starks vorbereiten können. Nur ließ man sich von der Serie in den Glauben wiegen, dass Neds Tod nunmal wichtiger Wegbereiter für die nächste Generation der Starks sei, um den König des Nordens auf seinen Weg zu bringen. Und dann beginnen die Tore sich zu schließen und die Violinen zu spielen, Catelyn entdeckt das Kettenhemmd unter Boltons Kleidung – und endlich fällt einem auf, dass sich der Wolf in die Höhle des Löwen gewagt hat.

Game of Thrones 3.09 Catelyn

Game of Thrones begehrt gegen die gewöhnlichen Serien-Konventionen auf, indem die Serie drei ihrer wichtigsten Hauptfiguren und damit auch die klassisch „gute“ Instanz auf spektakuläre Weise hinrichtet – nicht, weil die Schauspieler genug gehabt hätten oder alle zu erzählenden Geschichten aufgebraucht waren, sondern um die Serie um ein völlig neues Momentum und einen gänzlich neuen Angelpunkt (The North remembers.) zu bereichern. Als gesamte Folge kann „The Rains of Castamere“ Breaking Bad nicht ganz das Wasser reichen, mit der Roten Hochzeit liefert  Game of Thrones allerdings eindeutig den Moment des Jahres.

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5 Gedanken zu “Die besten Serien-Momente 2013

  1. Person of interest S3x10 : Die ersten vier Minuten sind recht gelungen, auch wenn ich langsam das Interesse an der Serie verliere, der Drive ist einfach nicht mehr so wie in der ersten Staffel. Von daher müsstest du nicht zu viel Zeit mit dieser Serie „vergeuden“ 😉
    Btw. Wenn ich in einem Jahr nicht die letzte Szene aus True Detective Ep4 an der ersten Stelle finde, bin ich auf ewig beleidigt. Sechs Minuten (ein Shot!) cinematographische Brillanz! Das Beste was ich je in Film und Fernsehen sehen durfte. Laut dem Regisseur, waren zwei, auch tatsächlich erkennbare, Momente drinnen, um bei Fehlern schneiden zu können, doch war das letztenendes nicht nötig.
    + cooler Smiley am Fuß der Seite

    • Person of Interest habe ich genau bis zum Ende von Staffel 1 verfolgt – ironischerweise wurde die Serie genau dann so richtig gut, als ich mit den Kritiken aufhörte. Sie sind der/die erste, von dem ich höre, dass die Serie in S3 an Fahrt verlieren würde – ich hab über die Serie nur sporadisch gelesen, und meines Wissens nach bereichern (SPOILER) die nun gute (?) Root, Shaw und der zurückgekehrte Elias die Serie um viele Facetten.

      Na gut, ich lasse mich gerne zu guten Serien drangsalieren. True Detective ist wenigstens recht kurz, und wird dzt auch von Lob überschüttet.

  2. Das Problem vieler Serien, außer sie haben eine literarische Grundlage, ist leider, dass nach der ersten, großartigen Idee bei einer Fortsetzung etwas nachgebessert werden muss, um alles etwas frisch zu halten.
    Die meisten Geschichten leben imho von Konflikten jeglicher Art und jeden Sinnes. Person of Interest paddelt dank diesmal etwas fader Antagonisten etwas zu geruhsam dahin, wenn auch das midseason Finale (?) der dritten Staffel überraschend gelungen war und wirklich mitreißen konnte. Mir fehlt das Gefühl, diese eine nächste Folge einfach unbedingt sehen zu müssen. Dieses war aber noch in der ersten Staffel aber der Mitte bis zur letzten Folge gegeben und ich bin vor Anspannung fast zersprungen, als ich auf die zweite Staffel warten musste.
    Homeland ist meiner Meinung nach in der zweiten Staffel auch ein ganz klein wenig daran gescheitert.

    Zu True Detective möchte ich keinen drangsalieren, diese eine Szene ist aber tatsächlich unglaublich gut gemacht worden und kann eigentlich ohne viel Vorwissen genossen werden.
    Aber naja, Kaiba war ja auch nicht schlecht, vlt ist es gut Leute zu etwas zu zwingen XD

    • Hab bei True Detective jetzt aufgeholt, und die Szene ist wirklich sehr gelungen. Allerdings empfand ich sie nicht ganz so uneingeschränkt großartig, wie sie überall gelobt und gepriesen wird.

      Ich denke, dass das einerseits ist, weil ich schon mit dem Vorwissen in die Folge gegangen bin, dass dieser grandiose long-take am Ende warten würde, und andererseits fand ich sie ein klein wenig zu weit von der Haupthandlung entfernt. Vielleicht ist auch ein Faktor, dass wir ja wissen,dass Cohle und Hart überleben werden.

      Fantastisch inszeniert, keine Frage, aber für mich dieses Jahr eigentlich nur an #2. Sherlocks Mind Palace Szene in 3×3 steht bei mir an der Spitze.

  3. Pingback: Die besten Serien-Momente 2014 | Blamayer TV

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