Sherlock 2.3 „The Reichenbach Fall“: Das letzte Problem.

„I see. You’re not ordinary. No. You’re me. You’re me. Thank you, Sherlock Holmes.“

Sherlock Holmes (vorerst) letzter Fall lässt ihn noch einmal gegen das Superhirn James Moriarty in einem epischen Duell der Gedächtnismeister antreten. Im Gegensatz zu den üblichen Verbrechern verfolgt Moriarty nicht das Ziel, sich zu bereichern oder Macht anzueignen. Moriarty möchte einzig und allein der Welt beweisen, dass er schlauer als Holmes ist, indem er diesen in einem Spiel zerstört. Der Einsatz: Sherlock Holmes‘ und Moriartys Leben.

Quelle: http://kotwg.blogspot.com/2012/01/sherlock-reichenbach-fall-review.html

James Moriarty (Andrew Scott) ist der Mä-Mä-Mä-Märchenprinz. Die Kronjuwelen sind nur Ablenkung für seinen wahren Plan: der Fall des Meisterdetektiv Sherlock Holmes.

Sherlock enttäuschte in „Die Hunde von Baserville“ ein wenig unter anderem, weil bekannte Spieler (Molly, Lestrade, Mycroft, Moriarty) fehlten und der Einsatz und die mögliche Fallhöhe zu niedrig waren. In „Der Reichenbachfall“ geht es hingegen um alles: Moriarty, ein durchaus ernst zu nehmender Gegner, trachtet nicht nur nach Sherlocks Ruf und Leben, sondern vor allem auch dessen Glauben an sich selbst. In psychologisch bislang ungeahnter Raffinesse verwickelt uns die Serie erneut in einen komplexen und dramatischen Fall.

Ab hier gibts wie immer volle Spoiler.

Sherlocks Interpretation des Jim Moriarty ist schon eine kleine Sensation für sich – mit seiner schrägen, gelegentlich leicht kindlichen Art und der hohen Stimme ist er eine verstörende Ikone der Verbrecherlandschaft, nicht nur in der Serie selber, sondern auch im derzeitigen Fernsehen. Seine lässige Art, sich den Kronjuwelen der britischen Königsfamilie zu bemächtigen, ist einfach Gold wert: Wie ein Rockstar sitzt er auf dem Thron, mit der Krone auf und dem Szepter in der Hand, und lächelt den Polizisten, den Medien und der Welt entgegen. Moriarty ist ein edler Bösewicht, dessen Ausstrahlung die Serie wohl nie mehr mit einem anderen ersetzen kann. Um es mit populären Worten zu formulieren: Moriarty ist leider geil.

Morgens, elf Uhr in Großbritannien: Moriarty lässt sich freiwillig von der Polizei schnappen. Zeitgleich mit seinem versuchten Juwelenraub ließ er in eine Bank einbrechen sowie das Sicherheitssystem eines Gefängnisses knacken – alle drei auch herrlich absurd als Apps visualisiert. Moriartys Sinn für Humor eben, der da vorzüglich subtil und witzig eingebaut wird. Bei der Gerichtsverhandlung wird er allerdings, obwohl er keinerlei Zeugen oder Argumente besitzt, freigesprochen – bestochenen und bedrohten Jurymitgliedern sei Dank. Und ganz England fragt sich: Warum hat dieses Jahrhundertverbrechen dann überhaupt stattgefunden?

In dieser Phase der Episode läuft Sherlock absolut auf Hochtouren. Holmes Desinteresse für langweilige Fälle, das in der zweiten Staffel durchgehend ein Thema war, ist ein Sinnbild für die Unterhaltungssucht der Gesellschaft – wir wollen große Feuerwerke an Entertainment bekommen, im Fernsehen interessieren uns oft nur die spektakulärsten Sachen. Spektakulär ist der Auftakt von „The Reichenbach Fall“ allemal, und deshalb werden nicht nur wir Fernsehzuseher schnurrstracks in den Fall hineingesogen, sondern auch Sherlock Holmes selber.

Moriarty bespricht das bei einem Tässchen Tee in Sherlocks Wohnzimmer. Wir sehen gleich schon, dass Moriarty Sherlock nicht einfach umbringen möchte – stattdessen will er seine Versprechungen aus der Folge „1.03 The Great Game“ einlösen: Sherlock Holmes soll brennen, angefangen bei den Fingern und ausbreitend auf ganz Holmes, weiter sogar noch auf dessen Schatten und Ruf. Es geht um ihr gemeinsames Problem, erklärt Moriarty, und nennt es das „letzte Problem“, „the Final Problem„. Sherlock spielt damit natürlich direkt auf den gleichnamigen Sherlock-Holmes-Fall von Arthur Conan Doyle an. Er prophezeit Holmes, dass er fallen wird, wobei sich hier wirklich die Qualität der deutschen Übersetzungsarbeit bemerkbar macht – das Wortspiel Fall (case) und fallen (fall), das es im Englischen nicht gibt, passt hier perfekt hinein, denn in gewisser Hinsicht handelt es sich dabei ja auch tatsächlich um Sherlocks letzten Fall.

Quelle: Guardian.co.uk

Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) und Moriarty besprechen ihre Rivalität auf die britische Art: bei einem Tässchen Tee und Keksen.

Sherlock Holmes sieht selbstverständlich gleich, was Moriarty mit seinem Verhalten im Schilde führt: Er möchte damit nur Aufmerksamkeit erreichen, nicht von der Presse sondern vor Terroristen, Verbrechern und… Sherlock Holmes. Geld ist für ihn nicht wichtig, er hat ja schon das, wofür Geld gut sein könnte: den ultimativen Schlüssel, der alle Sicherheitsverriegelungen knacken kann. „Ich schulde Ihnen einen Fall„, erzählt Moriarty Holmes mit verrückt glühenden Augen. „I O U“ heißt es mehrmals im Fall, eine lautmalerische Kurzschreibweise für „I owe you“.

 Sherlock und Watson werden aber anschließend mit einem trivialeren Fall konfrontiert, bei dem sie zwei entführte Kinder retten müssen. Der genre- oder Sherlock-erfahrene TV-Zuseher riecht natürlich sofort, dass da etwas nicht stimmen kann, und tatsächlich: Schnell begreifen wir anhand der Märchenhinweise, dass Moriarty die Finger mit im Spiel hat, und fangen uns zu sorgen an, als das entführte Mädchen plötzlich scheinbar Sherlock höchstpersönlich als Täter identifiziert. Die Mitarbeiter von Lestrade bei der Polizei wollen es ja schon immer gewusst haben – wobei es schön zu sehen ist, dass hier auf diese Charaktere aus Episode 1 wieder zurückgegriffen wurde.

Gemeinsam mit Sherlock Holmes die Regeln von Moriartys Spiel herauszufinden zählt zu den großen Freuden dieser 90-minütigen Folge. Wir sitzen, und das ist eine Seltenheit in dieser Serie, im selben Boot wie Sherlock und tappen gemeinsam im Dunkeln. Kommt man schließlich an den Punkt, an dem sich Moriartys diabolischer Plan enthüllt, schreckt man hoch und fühlt sich plötzlich selbst wie ein Detektiv. Im Grunde ist es an dieser Stelle recht klar ersichtlich, was Moriarty ausgeheckt hat – trotzdem muss man einfach sofort die Genialität dieses Einfalls anerkennen und freut sich darauf, Sherlock Holmes in der restlichen Zeit des Falls dabei über die Schulter schauen zu können, wie er den Fall löst.

Dieser entscheidende Moment, von dem ich spreche, ist Moriartys Auftauchen als „Rich Brook“ (Anspielung auf Reichenbach), dem Lebensgefährten der Journalistin, die wir zu Beginn als angeblichen Holmes-Fan treffen. Die Überraschung glückt, und in den ersten Momenten denkt man wirklich selbst einmal scharf nach, wie Moriarty sich diese doppelte Identität hat schaffen können, ob die Journalistin mit drin steckt, und man bewundert eben diesen raffinierten Plan, Holmes als Scharlatan und Lügner hinzustellen, während Moriarty vorgibt Schauspieler zu sein.

Die Geschichte ist nicht ganz so lückendicht wie die vom Primus im eigenen Haus, „Ein Skandal in Belgravia„, aber man kommt nah genug ran, um sich dennoch nicht zu verstecken müssen. Ich bin der Überzeugung, dass Holmes genug Beweise finden könnte, um sich beispielsweise von diesen Fall mit den zwei verschollenen Kindern zu entlasten, beginnend bei seinem eigenen Alibi. Eine mögliche Erklärung, auf die die Episode bedauerlicherweise nicht näher eingeht, ist die Implizierung, dass Holmes zwar für die meisten seiner Fälle nicht direkt verantwortlich gewesen wäre, allerdings im Hintergrund die Finger drin gehabt habe, im Stile des „criminal counseling“, wie Moriarty es selber macht.

Trotzdem geht Moriartys Plan auf – durch mehrere gefälschte Beweise und die Bekanntgabe privater, bislang unveröffentlichter Details über Sherlocks Privatleben in der Boulevardpresse (besonders die Sun wird hier immer wieder zur Rechenschaft gezogen) beginnen beinah alle Instanzen an Sherlock Holmes‘ Fähigkeiten und Rechtschaffenheit zu zweifeln – die Presse wendet sich gegen ihn, und auch bei der Polizei beginnt man sogar so weit zu zweifeln, dass Sherlock vor der Polizei fliehen muss. Auch hier hat die Episode eine kleine Schwäche, da sie ihre spektakuläre Flucht vor der Polizei nicht ernst nimmt. Die beiden entkommen ohne Probleme und achten auch im späteren Verlauf der Episode nicht mehr auf ihren Haftbefehl (insbesondre besuchen die beiden alle Menschen, die ihnen nahe stehen).

Sherlock vergleicht Moriarty mit einer Spinne, und dieser zieht das Netz immer enger. Schließlich verabreden sich die beiden zu einem Treffen auf einem Dach – höchst suggestiv für Fans der Romanreihe, die ohnehin wieder viele kleine Details zusätzlich entdecken können. Der Titel „Der Reichenbachfall“ wird in der Episode nur nebenbei erwähnt und bezieht sich auf ein Bild, dessen Wiederfinden Sherlock Holmes berühmt gemacht hat. Auch in der Buchserie handelte es sich bei „The Reichenbach Fall“ um Sherlock Holmes‘ finales Duell mit Moriarty, findet allerdings im Gegensatz zur Serie an einem echten Wasserfall statt. Dieses ästhetische Schmankerl vermisse ich ein klein wenig an dieser Episode, das Dach bietet eine eher durchschnittliche Landschaft für das Lösung des Letzten Problems.

Der Showdown zwischen den beiden Masterminds ist episch – das „Letzte Problem“ ist es zu überleben. Moriarty ist enttäuscht, Sherlock Holmes geschlagen zu haben, dass er doch nur ein gewöhnlicher Mensch sei. Ich bin mir nicht recht im Klaren, was ihn schlussendlich während ihrer Konversation dazu bringt, seine Meinung zu ändern – eine grenzgeniale Schlussfolgerung von Sherlock bleibt überraschenderweise aus. Der Dialog zwischen den beiden ist dennoch ein kräftemäßiges Auf und Ab, ein ständiges Ziehen – bis der verrückte Moriarty sein Ass im Ärmel zieht und schummelt: Wenn Holmes nicht springt werden Scharfschützen seine drei engsten Freunde ermorden. Er erkennt Holmes als gleichwertig zu sich an, die beiden vergleichen sich sogar direkt („You’re me.“), und um Holmes jeden letzten Ausweg zu ersparen erschießt Moriarty sich.

Eine große Frage, die sich mir hier stellt, ist: Hat Moriarty gewonnen? In mancherlei Hinsicht sicherlich – er verließ die Erde auf jeden Fall im Glauben, Sherlock Holmes besiegt zu haben. Außerdem „stirbt“ Sherlock Holmes in Schande, genau so, wie er es geplant hatte. Ich persönlich finde aber, dass Moriarty geschummelt hat – ohne sein Ultimatum mit den drei Heckenschützen wäre Holmes nie gesprungen, hätte sich wahrscheinlich wieder einen reinen Namen machen können, hätte er Moriarty überlebt.

Moriartys Tod kommt sehr plötzlich und überraschend. Kenner des Besuches hätten sicher erwartet, dass die beiden sich gemeinsam vom Dach stürzen – schön, dass man da so vom Drehbuch ein wenig an der Nase herumgeführt wird. Holmes muss Moriartys Ultimatum aber trotzdem Folge leisten, nicht bevor er aber noch ein letztes mal mit Watson, seinem besten Freund, sprechen kann. Im „Abschiedsbrief“ gibt er Watson mit, dass er ein Schwindler sei und dass Watson das auch den Medien sagen soll. Die Szene hat die richtige Emotionalität und, was ich sehr schätze, Subtilität. Sherlock verrät nicht direkt, wie viel ihm Watson bedeutet, aber seine zittrige Stimme und die wässrigen Augen sprechen nicht nur vor Angst, sondern auch vor der Rührung des Abschieds.

Quelle: http://brikis98.blogspot.com/2012/01/sherlock-reichenbach-fall-what-really.html

Sherlock Holmes ist bereit, für seine Freunde in den vermeintlichen Tod zu springen.

Gute Serien wissen zu rühren, obwohl man weiß, dass sie einen anschwindeln. Watsons Worte am Grab (und überhaupt die Buchstaben „Sherlock Holmes“ felsenfest am Grabstein zu sehen) haben mich doch berührt. „Sie waren der beste Mann.„, flüstert ihm Watson zu, aber er ist auch nicht auf den Kopf gefallen, genauso wenig wie der Zuseher: „Und seien Sie bitte nicht tot.“ Schon allein weil bereits eine dritte Staffel bestellt wurde muss Sherlock Holmes noch am Leben sein, und wenn man ehrlich ist hat man sich, obwohl man doch schwarz auf weiß Holmes vom Dach stürzen sehen hat, schon irgendwie denken können, dass er munter und wohlauf am Ende der Episode zu sehen sein wird.

Theorien, wie Sherlock Holmes seinen Sturz in den Wasserfall vom Dach überlebt haben könnte dürfen direkt in die Kommentarsektion dieses Eintrags gehen. Ich habe selbst keinen Schimmer, vermute aber mal stark, dass es etwas mit Molly zu tun hat: In einer tollen, erhebenden Szene bittet er sie um Hilfe („Was brauchen Sie?“ „Sie.“), aber bis zum Ende der Episode sehen wir nichts mehr von ihr. Er könnte sie auch einfach gebeten haben, Watson anzurufen und abzulenken, aber für diese simple Aufgabe hätte man es wohl nicht so emotional und wichtig erscheinend aufgebaut. Dieser Zusammenhang zwischen Molly und Überleben von Holmes ist allerdings pure Spekulation.

Der Reichenbachfall“ mag nicht das Maß aller Dinge in Sachen Sherlock sein, aber weit davon ist die Episode auch nicht entfernt. Mir kommt vor, ich hätte doch einige Kritikpunkte gefunden, wenn ich mir dieses Recap so ansehe, und ich erkläre mir das folgendermaßen: Die Episode erscheint wesentlich brillianter als sie in Wirklichkeit ist, weil die Kernpunkte des Krimis komplex sind und Moriarty so ein genialer Gegenspieler für Sherlock ist – und genau diese zwei Sachen bleiben in Erinnerung. Die Folge ist keinesfalls dumm, nein, aber kleine Ungereimtheiten gibt es doch. Diese werden aber alle von den Stärken übertönt, sodass schlussendlich festzuhalten ist: „The Reichenbach Fall“ ist ein großes Fernsehspektakel.

Fazit: 9,0 von 10 Punkten.

Der Reichenbachfall“ liefert Fans genau das, was sie sehen wollen: einen epischen Kampf zwischen Jim Moriarty und Sherlock Holmes, der in Sherlocks vermeintlichen Tod endet. Der Großteil der Episode ist charakterisiert durch Schlussfolgerungen und Twists im besten Sherlock-Stile, das letzte Duell mit Moriarty ist weniger brilliant als erwartet aber dennoch grandios. Spannend über seine gesamte Laufzeit hinweg – nach einem deutlich schwächeren Fall ein enorm zufriedenstellendes Staffelfinale, das die Serie auf den Kopf stellt.

Der Reichenbachfall” ist bis 5.6.2012 HIER kostenlos und legal auf der ARD-Homepage, täglich ab 20:00 Uhr, verfügbar.

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88 Gedanken zu “Sherlock 2.3 „The Reichenbach Fall“: Das letzte Problem.

  1. Lieber Herr Bla, ich denke doch, da ich mich doch sehr mit der Folge beschäftigt habe, eine Lösung für das „letzte Problem“ gefunden zu haben.

    Zuerst lass mich sagen, dass das eigentlich geniale an dieser Folge dieser letzte Coup von Holmes war. Dieser letzte große Trick, mit dem er ALLE getäuscht hat, inklusive Moriati (denn, dass ist das Geniale an Moriati: Er wirkt nach seinem Tod noch nach und zwingt Holmes seinen Willen auf)

    Also: Lass uns zusammenfassen, was wir wissen: Holmes ist definitiv gesprungen. Watson hat ihn gesehen, hat auch seinen Puls fühlen können. Das ist das offensichtliche. Was jetzt ein wenig subtiler war, war folgendes: Man kann nicht sehen wie Holmes landet, wie er aufschlägt. Wenn man nämlich genau hinschaut, steht dort ein Müllwagen, der kurz nachdem Watson am Ort eintrifft, wegfährt. Welcher Müllwagenfahrer fährt denn einfach weg, wenn grade neben ihm jemand auf dem Boden aufgeschlagen wäre?

    Was noch auffällt: Watson wird von einem Radfahrer umgestoßen, der einfach weiterfährt. Der muss doch auch gesehen haben, dass da jemand runterspringt?

    An der Wand entlang, wenn Holmes runterspringt, sieht man das Wort Pathologie. Könnte das vielleicht auch ein Hinweis sein?

    Und last but not least (hier sind aber die Macher gefragt, wie genau sie arbeiten), hat dieses Krankenhaus in Wirklichkeit keine Notaufnahme. Wo sollte also genau dieses Team herkommen?

    Theorie:

    Ich denke dass sicherlich Molly aber vielleicht auch Mycroft involviert sind in dem Spiel dass Holmes da treibt.

    Ich würde sagen, dass Holmes springt, und in dem Lastwagen landet (Sichtblockade), danach entweder eine Leiche rauswirft die ihm ähnlich schaut (Watson hat ja nur einen kurzen Blick darauf, fühlt aber den Puls) oder sich ein Mittel geben lässt (könnte von Molly oder Mycroft kommen) dass den Puls extrem reduziert (Analogie zu den Büchern).

    Währenddessen wird Watson von dem Radfahrer umgestoßen, der sich nicht daran stört, dass jemand runterspringt, was Holmes wiederum Zeit gibt. Könnte jemand aus seinem „Netzwerk“ sein.

    Jetzt läuft also Watson hin, der LKW fährt davon, während neben ihm gerade jemand runtergesprungen ist. Macht ja auch niemand. Also verdächtig. Ich nehme also an, dass entweder der richtige Holmes noch auf dem LKW ist, oder entsprechend ein Mittel genommen hat und da liegt. Jetzt transportieren ihn die Leute von Molly weg, und der Trick ist vollbracht.

    Hat mich ewigkeiten gekostet 😀

    • Nicht schlecht, Herr Müllner, deine Schlussfolgerungen sind nicht nur lückenlos, so weit ich das sehe, sondern haben zudem auch Halt: Der Radfahrer ist in der Tat äußerst verdächtig, und die Pathologie auch (gute Augen hast du da!). So könnte es sich tatsächlich zugetragen haben.
      Deine Mühen waren nicht umsonst. 🙂

      Vielleicht ist dieser letzte Trick Holmes tatsächlich dieses Glimpschen Brillianz, das ich im letzten Duell der beiden vermisst habe – weil Sherlock genau vorausberechnet hat, was Moriarty tun und sagen würde. Sherlock hat zwar leicht gebrannt, aber dann trotzdem gewonnen, hm?

    • was sherlock anbelangt ist das tatsächlich eine sehr gute spekulation. Allerdings vermute ich auch, dass Moriarty ebenfalls nicht tot ist, sondern sherlock ebenfalls nur blenden wollte. Untermauern kann ich das leider nicht, aber es ist ja auch nur eine Überlegung…kann es kaum erwarten, bis die 3. Staffel kommt.

    • Ich habe in einem Interview mit Gatiss von ihm gehört, dass der nächste Gegner nicht so sein wird wie Moriaty – wird also einen Neuen geben. Moriaty ist, denke ich, hops gegangen… 🙂

    • Aber wer könnte das sein, um Moriarty das Wasser reichen zu können? Moriarty ist DER Gegner des Sherlock Holmes, umd Moffat ist es bestimmt sehr wichtig, weiterhin den Doyle-Romanen sehr treu zu sein.

    • @blamayer
      Habe gestern eine Antwort gepostet – scheint aber in den Tiefen des Servers untergegangen zu sein… keine Ahnung wo der Fehler lag.

      Jetzt nur die Kurzfassung –
      Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann ist Moriaty eigentlich nur einmal aufgetaucht in den Geschichten.
      Zum Hauptgegner ist er erst durch die Leser und Zeitungen hochgeputscht worden.
      Guckstu Wikipedia… (glaube, unter Reichenbachfall)

      Der neue Gegner soll von ganz anderer Natur sein als Moriaty.
      Moffat und Gatiss meinten, sie würden keinen zweiten Moriaty erschaffen.
      Finde diese Aussage halt vielsagend, und in meinen Augen haben sie damit kundgetan, dass Moriaty tot ist.

    • Heh, das scheint heut im Trend zu sein – hatte gerade ebenfalls eine längere Antwort auf deinen Post verfasst, sie dann mit einem falschen Mausklick jedoch gelöscht statt gesendet.

      Richtig, Moriartys Rolle wurde sehr von Fanreaktionen gepusht, aber ich bin gerne jemand, der das ebenfalls tut. Moriarty ist einfach ein faszinierender, formidabler, ebenbürtiger Gegner für Sherlock Holmes, und es ist nicht so einfach, so eine Figur zu schaffen. Bin wirklich gespannt, was sich Moffat und Gatiss da einfallen lassen.

      Andrew Scott (Schauspieler von Moriarty) meinte, er würde höchstens kurz in Series 3 auftauchen. Das könnte leider alles heißen – Flashback, tot, lebendig.

    • Die absolut beste Situation fand ich im Schwimmbad mit „staying alive“ .. 😀
      Hab noch Tage später darüber gelacht…
      Aber ob das so Zufall war, dass er diesen Klingelton hatte, bezweifle ich. Scheint mir irgendwie auch ein weiteres Puzzle zu dem Rätsel zu sein.

    • Die Überlegung kam mir auch schon, allerdings muss ich zugeben, dass ich das Wort Pathologie in diesem Zusammenhang übersehen habe. Allerdings bezweifle ich, dass Holmes dort liegt, da der Schädel der ‚Leiche‘ eingedrückt war und das ungewöhnlich wäre. Ich finde die Idee mit der neuen Leiche sinnvoller. Auch ist es bezeichnend, dass Watson von den Passanten von Anfang an zurück gehalten wird als wüssten sie sofort, dass er nicht nur ein einfacher Schaulustiger ist, sondern der Leiche nicht zu nahe kommen darf. Ich bin da auf jeden fall auch ihrer Meinung.
      Und zu Moriaty, kam mir auch direkt der Gedanke, dass es doch ziemlich ungewöhnlich, dass Holmes den Toten nicht genau kontrolliert. Würde ich so eine Folge schreiben, würde ich ihn das machen lassen um zu beweisen, dass er auch wirklich tot ist. Oder eben nicht um so die Möglichkeit zu haben ihn durch einen Trick überleben zu lassen. Aber das ist auch höchste Spekulation… Ich bin auch mal gespannt auf die nächste Staffel, die ja jetzt leider doch erst im März gedreht wird.

    • Sehr schön kommbiniert aber was nich sinnvoll ist das bei der beerdingung(die statgefunden haben muss) watson wieder richtig bei sich gewesen sein muss und mann dan noch mal den toten homes gesehen hat da muss er es gemerkt haben auser dem wo hat er die perfect ausehende leiche her sogar mit seiner frisur stimmt molly?? Möglich aber nicht warscheinlich molly hat etwas damit zu tun aber leute eine serie die nicht echt ist hat
      immer lücken!!! 🙂 wenn die schauspieler von dem film lesen würden was ihr da nachdwnkt die würden beeindruckt sein. Allso

  2. Ich habe die Folge gestern Nacht noch angesehen und muss gestehen: Moriarty hat auch mich ins Zweifeln gebracht. Zu oft hat man schon völlige Mindfucks erlebt, in denen der Held plötzlich zum Übeltäter wird und alles ganz anders sein muss, als man es glaubte. Das Sherlock aus Langeweile, Ruhmsucht oder einer psychischen Störung heraus auch zum „Bösewicht“ wird hätte ich der Serie zumindest für diesen kleinen Moment in der Wohnung der Journalistin zugetraut.

    Vielleicht muss ich dazu sagen, dass ich weder die Sherlock-Geschichten von Doyle gelesen habe noch in einer anderen Form mich bisher mit dem Stoff befasste, von daher erschien mir ein Twist in die Richtung „Sherlock ist gar kein Superhirn“ immerhin möglich. Auch wusste ich nicht, dass es noch eine dritte Staffel geben soll.

    Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die dritte Staffel. Danke für dieses Recap.

    • Zusätzlich hätte er durch seinen Tod die Aufmerksamkeit (vorerst) zurrückziehen können. Dass er geweint hat bevor er heruntergesprungen ist, sehe ich so, dass er ja oft vorher vorgetäuscht hat zu weinen. Ist das nachvollziebar?

  3. Wir haben gestern die Folge auch gesehen und waren sehr begeistert.
    Zur Theorie des „Überlebens“ liefert die Folge mehr als genug Hinweise:
    1. Hinweis: Sherlock fordert Watson auf wieder auf die alte Position zurück zu gehen. Diese Position gibt nämlich keinen direkten Einblick auf die „Aufschlagstelle“. Watson muss erst das Vorgebäude umgehen um die Stelle überhaupt sehen zu können.
    2. Hinweis: Watson sieht einen Körper und wird direkt von einem Fahrradfahrer umgefahren. Seine Sicht auf den Körper ist für einige Sekunden genommen.
    Hier ist auch zu keinerlei Blut zu sehen!
    3. Hinweis: Vor dem Körper parkt ein öffener Pickup Laster. Dieser fährt sofort los als sich Watson der Stelle nähert. Der Laster ist an der charakteristischen Rot/Weiss Zeichnung zu erkennen. Watson (und Zuschauer) kann diesen Laster während des Falls nicht sehen.
    Erst als der Lastwagen wegfährt beginnt sich eine Blutlache zu bilden. Sie ist sehr dünn!
    4. Hinweis: Watson ergreift die Hand von Sherlock und eine andere Hand (mit Damenuhr) unterbindet dieses sofort. Watson versuchte einen Puls zu fühlen. Dieses wurde sofort unterbunden.
    5. Hinweis: Die „Schaugäste“ (wie Moriarty sie vorher bezeichnet) sind alle vom Krankenhaus; erkennbar an den Ausweiskarten. Nur Watson ist nicht vom Krankenhaus. Zwei „Zeugen“ tragen einen Ausweis wie Molly, also aus der Pathologie)
    6. Hinweis: Sherlock wird sofort in das Krankenhaus geschoben. Der Eingang den sie benutzen ist jedoch der Eingang zur Pathologie

    Fazit:
    Wie Sherlock schon in der Folge resümiert glauben die Leute eher der Lüge wenn sie ihrer Vorstellung entspricht als die Wahrheit.
    Wie ist es also vor sich gegangen:
    Sherlock kannte den Plan von Moriarty und hat sich mit Molly darauf vorbereitet.
    Ein Transporter mit offener Ladefläche parkt vor der Sprungstelle. Dort ist gut ausgepolstert worden. Molly hat stellt einen Leichnam bereit und wirft dieses nach dem Sprung von Sherlock auf den Transporter aus dem Fenster (oder läßt ihn werfen). Bevor Watson die Stelle genauer sehen kann wird er von einem Radfahrer angerempelt damit Sherlock Zeit hat den Platz mit der „Ersatzleiche“ zu tauschen. Darum fliesst auch erst später Blut auf die Strasse. Der Transporter fährt mit der „Ersatzleiche“ weg.
    Kollegen von Molly verhindern das Watson als Arzt den Puls fühlen kann.Er wird auch noch so gedreht damit Watson gut das Gesicht erkennen kann und vom Tod überzeugt ist.

    Warum das ganze? Sherlock ist sich bewußt das noch eine dritte Person alles beobachtet und den Heckenschützen Bescheid für den Abbruch gibt (vermutlich die SUN Reporterin). Deswegen muss Watsons Reaktion echt sein, denn er wird beobachtet.
    Sherlocks Bruder ist eingeweiht, schliesslich muss er seinen Fehler ja wieder gut machen. Wie sagte Sherlock auch so schön: „Jetzt ist NOCH keine Zeit für eine Familienversöhnung)

    So jedenfalls meine Theorie auf Basis der Bilder.

    • Wow, nicht schlecht.
      Warum darf Watson aber den Puls nicht fühlen, wenn Sherlock seinen Körper schon mit der Leiche ausgetauscht hat? (Oder hab ich was falsch verstanden?)

    • Er darf den Puls nicht fühlen weil da ja der lebendige Sherlock liegt. Die Leiche wurde geworfen (damit ein Aufprall zu hören ist).
      Sherlock springt also auf den Transporter, die Leiche wird geworfen, Watson sieht kurz die „echte“ Leiche, wird umgefahren, Sherlock tauscht den Platz mit der Leiche, die Leiche wird mit dem Transporter abtransportiert.
      Wichtig war, das Watson wirklich Sherlock identifiziert.

    • Wenn doch eine dritte Person anwesend ist, die feststellen soll, ob Holmes wirklich gesprungen ist, dann hätte diese Person doch sehen müssen, dass Holmes in den Transporter und nicht auf den Gehweg gesprungen ist, oder?

    • Hey Lontro!
      Das Problem mit dem Puls lässt sich einfach klären. Wie wäre es denn, wenn es tatsächlich eine Leiche war? Sherlock ist in den Lastwagen gesprungen, der Lastwagen fährt weg. Dadurch, dass Watson angefahren wurde (wahrscheinlich von einem des Obdachlosen-Nertzwerks – ich denke da sogar an den Sprayer, da er ihm schon ähnelt) kann es sein, dass er Watson etwas gespritzt, was ich recht logisch finde, hat, oder ihn eben schubste. – Also eingeweiht war er auf jeden Fall, vor allem, weil ich finde, dass er recht selbstzufrieden schaut, als Watson zu Boden fällt, er hält ja nichtmal an. Watson konnte nach dem Aufprall nichtmal richtig hören(!) und ihm war total schwindelig – diente dazu, dass er nicht merkt, dass Sherlock eigentlich gar nicht dort auf dem Boden lag. (Die Uhr ist da sogar noch ein Anhaltspunkt, dass die Leiche prepariert war)
      Die restlichen Passanten waren alle eingeweiht und Angestellte des Krankenhauses oder aus dem Obdachlosen-Netzwerk.
      Desweiteren: Ich denke nicht, dass Molly (oder jemand anders) die Leiche aus dem Fenster geworfen hat. Wie schon geschrieben wurde, hat der Sniper, der John erschießen sollte, das ganze auch beobachtet. Die einzige Schwachstelle waren die Garagen/das Zwischenhaus zwischen John und dem Bürgersteig auf dem letztenendes Sherlocks Leiche liegt und John (und ich denke auch dem Sniper) etwas die Sicht versperren. Ich denke, dass besagter Toter einfach auf einer Bank saß? Dort standen doch 3 Bänke. Als Moriarty sagt, dass Sherlock springen soll, steht der Truck noch nicht da, die Menschen sind noch nicht anwesend, der Kerl auf der Bank sitzt nicht dort.
      Beim zweiten Blick in die Tiefe, als Moriarty sagt, er habe Publikum, schon. (ganz rechts)
      Als die Leiche dort liegt, ist er nicht mehr da.
      Klar, ich würde auch aufstehen, wenn jemand vor mir auf den Boden klatscht, allerdings wäre diese Theorie auch nicht ausser Acht zu lassen.
      Man sieht ja eben nicht, wie der Körper aufkommt, man sieht nur, wie sein Kopf landet und man sieht auch nur seinen Hinterkopf.
      Außerdem: John ist Arzt. Er hätte gemerkt, wenn es eine Leiche ist, die schon viel länger tot ist, als ein paar Sekunden. Der Körper war schon total blass (ja, Sherlock ist ein Blässling, aber so seelenlos und blass nun auch wieder nicht) und wahrscheinlich eiskalt (wegen des fehlenden Kreislaufs und vielleicht sogar der Patologie – da unten ist es ja immer eisig). Ich denke, dass auch das ein Grund sein könnte, dass er ihn nicht so lange anfassen sollte. Er hätte es (vielleicht sogar in seinem angeschlagenen Zustand) bemerkt.

    • Hey 🙂
      klingt alles plausibel.
      Ein weiterer grund, weshalb es der echte Sherlock sein musste, zumindest nachdem Watson umgefahren wurde. Ist, dass die „Leiche“ frei beweglich ist, also die Leichenstarre nicht eingesetzt hat! Anfänglich liegt er rücklings auf der Liege, der Arm hängt zur Seite. Einige Sekunden später ist der Arm auf seinem Körper. 🙂

    • Könnt schon sein, aba so n Müllauto ist doch viel zu langweilig für Sherlock. Der springt doch never in den Müll. Ich finds komisch, das die gestalt auf dem Dach immer in der gleichen position ist. Vll ne Puppe, oder Muriatys Körper auf nem Gestell (oder aus Madame Tussauds XD) Außerdem, was passiert mit Muriatys Leiche? ich glaub, Muriaty wird in das Müllauto geworfen, mit Sherlocks mantel umgehängt, damit die killer ihn für SH halten. In dem tennisball ist Blut von Sherlock drin, das er, damit es nicht gerinnt gegen den Schrank im Labor wirft. Während er also telephoned, läuft er durch den Notausgang nach unten, zieht sich einen bereitgelegten identischen mantel an, schmiert sich das Blut ins Gesicht und nimmt ein Pulshemmendes Mittel (wie in den SH Filmen mit Robert Downey jr.) ein. (dafür spricht die gestalt, die man kurz durchs treppenhaus laufen sieht.) Dann springt er nur aus dem ersten stock, bekommt noch n paar echte Platzwunden, geht ok. Diese sanis kommen echt schnell, die sind vll aus dem Obdachlosennetzwerk, genau wie der Radfahrer und die passanten.
      Ach ja, das mit dem grab; ich wette, das müllauto wurde da herbestellt, hat Muriatys leiche zu Molly gebracht, die Sherlock den Totenschein fälscht, ihn zum regenerieren in ihre Wohung bringt, ihn dort ne weile versteckt und Muriaty in Sherlocks Sarg legt.
      das einzige große Problem an der Theorie ist, glaub ich, das Sherlock die ganze zeit auf dem Dach zu sehen ist.
      Zeitlich würds aber vll klappen, weil John angefahren wird, und auch mal kurz ausgeknockt ist.
      der Killer sieht wegen dem Müllauto genau wie watson den aufprallort nicht, außerdem wird er vll durch watsons knock out abgelengt.
      Ich freu mich auf jeden fall wahnsinnig auf die 3. Staffel, die müsste ja bald rauskommen!! Vermutlich ist die richtige Lösung eine Mischung der am meisten zu lesenden Müllauto-Theorie und sonstiger Lösungen. Ich bin schon echt gepannt!!

  4. Hallo Mueller!

    Ich finde es ja schon sehr beeindruckend was du da alles beobachtet hast, und ich muss ehrlich sagen dass du mir schon wie ein nachvolger Holmes vorkommst. ich hatte selber eine Theorie und sie war sehr nahe an deiner dran doch deine ist einfach besser durchdacht. Eine kleinigkeit jedoch fehlt. Und das ist wie das Blut dahingekommen ist. Ich schätze ja er hat sich von Molly etwas entnehmen lassen, dass dann Molly`s leute auf den boden getan haben. Und dann ist da noch die Beerdigung die stattgefunden haben muss. Ich persönlich schätze ja das im Sarg wahrscheinlich eine Wachsfigur lag. Zum beispiel aus Madam Tussauds.

    Du hältst mich jetzt bestimmt für eine besserwisserin aber ich habe zuhause leider keinen mit dem ich darüber streiten kann meine Eltern intressiert es nähmlich nicht
    dankeschön! (=

    • Hellö,
      also soweit ich weiß, ist es nicht zwangmäßig üblich, dass die leiche im Sarg vor der Beerdigung gezeigt wird. Es gibt auch menschen, die dass nicht Wollen, und einfach ein Foto der Person vor den Sarg stellen…
      Die wachs Figur wäre noch eine gute Idee. In den Büchern von Doyle, gab es eine Situation, in der Sherlock eine Wachsbüste hat machen lassen, damit die Beschatter seine Siluette in der Wohnung, in seinem Sessel sehen, und er unbemerkt verschwinden kann. Daran hätte sich die Serie orientieren können 🙂

    • Da könnt ja auch Muriaty in dem Sarg liegen. ich fänds zum Totlachen, wenn er in Sherlocks vermeintlichem Grab liegen würde!!
      Wär echt bitter für ihn!!!!

    • Wofür denn Wiebke? Aber ich kann verstehen, wenn man niemanden zuhause hat den das Thema interessiert ist es schon sehr frustrierend 🙂
      Ach ja, ich bezweifel auch das Moriarty wirklich tot ist. Dafür gibt es auch mehrere Hinweise:
      1. Bei einem Schuss in den Mundraum kommt immer Blut aus der Nase und es
      gibt eine ziemliche Sauerei. Bei Moriarty ist alles jedoch schön sauber.
      2. Sherlock entschliesst sich doch noch zu springen nach dem er Moriarty mehrfach beobachtet hat.
      3. Die Zeitungsmeldungen berichten nur von Sherlocks Tod. Moriarty oder „Brooks“ wird überhaupt nicht erwähnt. Vielleicht weil sie niemanden oben gefunden haben?
      Aber das ist nur für den Fall das es keinen dritten Beobachter gegeben hat. Es wäre den Autoren jedoch zu zutrauen, daß sie den Reichenbach Fall in ein „gemeinsames Vortäuschen des Selbstmordes“ geändert haben. Sherlock wäre in diesem Fall der Sieger weil Moriarty das „letzte Problem“ nicht lösen konnte.

  5. Holmes braucht nichtmal ein Mittel um seinen Puls zu verringern / ihn nicht mehr messbar zu machen.
    Der Gummiball, mit dem er in der Pathologie spielt, in die Achsel klemmen und schon ist der nicht mehr spürbar.

    Auch vergwissert sich Holmes nicht ob Moriarty wirklich tot ist. Ein kurzer Blick, aufstöhnen, weitermachen mit dem ursprünglichen Plan. Ob er tot ist oder nicht, war nicht wichtig für den weiteren Verlauf, ansonsten hätte Sherlock nicht so einen Fauxpas begangen.

  6. Ich möchte auch noch gerne wissen wie das mit der beerdigung gelaufen ist denn normalerweise kann man den Toten immer nochmal in einer Leichenhalle sehen(so zumindest war das bei meiner Oma) Ich vermute mal sie haben eine Wachsfigur in den Sarg gelegt. (ich immer mit meinen Wachsfiguren) 8)

    • Das Ritual eines offenen Sargs ist nicht überall Gang und Gebe – ich lebe in Österreich (Tirol), und hier gibt es eigentlich nie offene Särge, soweit ich weiß. Ich kann dir leider aber auch nicht sagen, wie es in England, London damit aussieht.

  7. Sehr interessant, incl. einiger Kommentare (habe jetzt nicht alle gelesen). Ich glaube, ich schaue mir diese grandiose Folge gleich noch einmal an. Bis gestern Abend fand ich die zweite Staffel deutlich schwächer als die erste, aber das war ein geniales Finale. Die dritte Staffel dürfte gerne etwas früher gedreht werden…

    • Ich fand die zweite Staffel ziemlich on-par mit der ersten. Wahrscheinlich teilen wir unsere Meinung bezüglich dem doch deutlich schwächeren „Hunde von Baskerville“, aber zwei Drittel der Staffel waren für mich überragend gut.

  8. Guten Morgen,
    möchte noch eine andere Theorie in den Raum werfen:
    Noch ist nicht geklärt, warum die entführten Kinder schreien, als sie Sherlock sehen. Wahrscheinlich ist, Moriarty hatte eine Maske von Sherlock bei der Entführung aufgesetzt, um die Kinder zu täuschen. Diese Maske hat sich Sherlock besorgt, Moriarty nach dessen Tod aufgesetzt und diesen statt seiner herunter stürzen lassen. Die Rettungssanitäter waren dann natürlich nicht echt. Na wie wär’s?

    • Ich glaube das würde schon alleine nicht funktionieren, weil Sherlock darauf bestand, dass Watson ihn ständig beobachtet.. Ich glaub für den „Body-Switch“ gab’s da nicht die richtige Gelegenheit…

    • eben….da gäbe es das Problem mit der Kleidung, dann wann hätte er es machen sollen? muss eine etwas große filmpause gewesen sein…und die Augen. Moriaty hat verhältnismäßig dunkle Augen. Sherlock hätte ihm Kontaktlinsen einsetzen müssen…Und das wichtigste. Beim Sprung bewegt SH Arme und beine, das kann ein toter Mensch schlecht 😉
      grüße
      es macht echt spaß hier zu diskutieren 😀 hehe…auch wenn ich etwas spät dran bin^^

    • Ach, das mit dem spät dran sein würd ich nicht so eng sehen. Solange keine neue Staffel kommt, können wir hier ja spekulieren und rumrätseln. Ist doch auch interessant, wenn immer noch mal neue Aspekte und Sichtweisen dazu kommen.

  9. Hmm, ich habe die letzte Folge gestern auch gesehen – allerdings nur ein Mal, deswegen kann es sein, dass ich Folgendes einfach nur falsch beobachtet habe.
    Aber Sherlock schreibt Moriarty vorher doch eine SMS mit der Nachricht, dass er noch etwas hätte, was ihm gehört oder? Und auf dem Dach hat Sherlock die ganze Zeit die Arme hinter dem Rücken verschränkt und die rechte Hand zu einer Faust geballt. Die Hand, mit der er später Moriarty ungewöhnlich lange die Hand schüttelt oder?
    Abgesehen davon: Hätte Sherlock nicht erkannt, dass M. eine Pistole in der linken Jackentasche trägt?

  10. Hallo zusammen, kluge Menschen! Ich glaube hier sind technisch ganz viele Einzelheiten zusammengetragen worden, die zusammengenommen ein ganz passables Bild von dem ergeben, was letztendlich passiert sein muss.Englische Fans haben ähnliche Theorien aufgestellt, einige sind sehr sehenswert auch bei You Tube online! Im Begleitmaterial der DVD wird mitgeteilt, das Steven Moffat,einer der beiden Erfinder der Serie,( der Andere ist Mark Gatiss der auch den Mycroft spielt) in einem Interview mit dem GUARDIAN preisgibt,dass ein ganz entscheidendes Indiz aber bislang noch von niemandem als Solches erkannt wurde. Theorien mit dem Lastwagen, der Gesichtsmaske wegen der das kleine Mädchen wohl den Schreianfall bekam, und ein Komplott mit Molly sind dabei schon berücksichtigt.Er sagt weiterhin,dass er beteuert, dass die Auflösung ganz logisch und realistisch sein wird,und der tatsächliche Ablauf bereits gedreht wurde, da es viel zu viel Probleme mit den Anschlüssen von Staffel eins zu Staffel zwei gab,wo man diesen Fehler wohl gemacht hatte,und die Auflösung im Schwimmbad erst nach anderthalb Jahren drehte!
    Weiterhin erklärt Benedict Cumberbatch im making-of, dass er wirklich von diesem Dach gesprungen ist, unter tausendfacher Angurtung und anderen Sicherheitsvorkehrungen.
    Er sagt aber auch dass das Bungee Gummi nur bis zu Hälfte reichte!!!

    Mir fällt immer wieder der Satz,“Ich bin Du“ auf, den Sherlock und Moriaty schon fast bis zum Exess einander immer wieder zuraunen, und halte diesen für bedeutsam. Moriaty liegt in jedem Fall in Sherlocks Sarg. Evtl mit Gesichtsmaske. Wenn er auch unten auf der Stasse läge, würde dies die Gummiballtheorie die den Puls stoppt ausschliessen. Sherlock konnte ausserdem beim besten Willen nicht ahnen, dass Moriaty sich selber tötet, es wäre Wahnsinn gewesen, darauf einen Plan aufzubauen.

    Und wirklich interessant das Moriatys Tod nirgendwo erwähnt wird, ansonsten hätte man doch auch einen Abgesang auf Rich Brook den bekannten Märchenerzähler (auch auf Dvd erhältich wie er selbst scherzt ;-)) ermordet vom wahnsinnigen Sherlock lesen müssen.( ein weiters Indiz ist das Andrew Scott für Staffel zwei den BAFTA gewonnen hat, wird ofmals erst gewonnen wenn jemand eine Serie verlässt…)

    Molly und Mycroft sind die besten Verbündeten, die Sherlock hat finden können. Moriaty hat mit beiden viel Zeit verbracht und den Eindruck gewonnen, dass Sherlock beide hasst.
    Molly und Sherlocks Freundschaft beginnt gerade erst wirklich eine zu werden, und über die Geheimnisse zwischen Mycroft und Sherlock und ihre Kindheit wissen wir so gut wie noch garnichts.Er hat sie also nicht als Freunde auf den Plan,was in dem Fall die Lebensversicherung-eben anders als bei John, Mrs. Hudson und Lestrade ist.
    Mich interessiert, was Sherlock im Versteck plant und wie er wohl „auferstehen“ wird…
    Was meint Ihr?

  11. Was mir noch aufgefallen ist:
    Oben auf dem Dach an der Stelle, an der Sherlock sich in die Tiefe stürzt, ist eine Markierung (rote Farbe ? Blut ?) auf der Kante zu sehen: ein Hinweis für Sherlock, damit er von der richtigen Stelle runter springt, um unten an der richtigen Stelle anzukommen ? Wer weiß… ?

  12. Warscheinlich hat Sherlock so überlebt, indem er in den offenen Laster gefallen ist, der unter ihm hergefahren ist, als er sprang. Er war mit Müllsäcken ausgepolstert, sieht man bei 1:21:31 ganz deutlich!

  13. sehr interessante Theorien! komisch finde ich zusätzlich noch zwei Dinge:
    1.) Sherlock hat schon ziemlich blaue Hände, als wäre er schon länger tot. Ich glaub nicht dass es Moriarty ist, weil es die Finger von Sherlock sind und das sehr seltsam wäre.
    2.) ich versteh nicht genau wo John steht, weil direkt neben dem Hochhaus ein genauso hohes Haus steht, weiß nicht durch was John der Sturz verdeckt werden sollte (außer vielleicht der Müllwagen)

    und zwei Theorien:
    1.) ich hatte zwischendurch noch an die Luftkissen aus dem Hound von Baskerville gedacht, vielleicht hatte er die einfach an der Brust.
    2.) und dass er keinen Puls hat liegt wohl wirklich an nem Mittel, dass einen wie „tot“ aussehen lässt. das Mittel hat irgendemand beim Kino-Film Sherlock Holmes schon genutzt.

  14. Was man auch bedenken sollte ist der aufgehängte Mann in Sherlocks Wohnung. Vielleicht hat Molly den ja so zurechtgemacht das er so aussah wie Holmes! =)

  15. Der aufgehängte Typ in der Bakerstreet war eine Puppe. Sieht man in einer szene deutlich.
    Meine theorie:

    Sherlock springt in den Müllwagen. Der Müllwagen könnte bewusst in Stellung gebracht worden sein. Der Radfahrer war einer von Mycrofts Leuten. Um dafür zu sorgen das John nicht als erster am Unfallort ist. Die anwesenden Sanitäter waren ebenfalls von Mycroft, um zuverhindern das John an den „Leichnahm“ kommt. Er ist selbst Arzt, warum sonst sollte man ihn nicht vorlassen um seinen Freund zuhelfen. Der Fake könnte sonst zu leicht auffliegen.
    Ob John den Puls fühlt ist nicht ersichtlich er wird sofort weggezogen. Sherlock hat in einen unbeobachteten Augenblick eine Blutkonserve (Die Molly ihm abnahm) von seinen Blut geöffnet. Aus dem Grund weil einer von Moriartys leuten das Blut am Gehweg nachprüfen könnte.

    Anschließend wird Sherlock in die Patologie gebracht und fürs erste von Molly für Tot erklärt. Anschließen erst mal von Mycroft in Sicherheit gebracht.

    Moriarty ist ein meister der Täuschung glaube kaum das er tot ist. Könnte mir auch durchaus vorstellen das Colonel Moran an seine Stelle tritt. Er könnte der Scharfschütze gewesen sein der auf Watson geziehlt hat.

    Seinen Erzfeind nimmt man nicht nach 6 Folgen schon aus dem Geschäft.

    • Ihr seid ja alle so dämlich! Die Lösung ist so OFFENSICHTLICH und keiner von euch Nasen kommt drauf! (Is nich Persönlich gemeint. Also bitte nicht Persönlich nehmen)

  16. Hallo Zusammen,
    ach, was soll’s !
    Wir wollen doch (noch) gar nicht wissen, wie Sherlock es gemacht hat.
    Denn dann wäre doch die ganze Raterei vorbei,
    und wenn wir ehrlich sind, ist das doch genau das, was uns so ein Spaß macht.
    Ich finde es sehr bemerkenswert,
    dass die Erfinder der Serie solch ein grandioses Rätsel erfunden haben,
    welches Fans in vielen Ländern monatelang zum Staunen und Rätseln bringt. Hut ab !!!
    Ich glaube, dass die Auflösung ganz anders sein wird, als alles,
    was hier bisher so aufgelistet wurde.
    Ich glaube, dass die Erklärungen, die hier erwähnt werden, zu offensichtlich sind.
    Man denke nur an die Auflösung der Pool-Szene am Anfang der 2.Staffel !!
    Sicher auch ganz anders verlaufen, als die meisten von uns erwartet haben.
    Ich bin mir allerdings sicher, dass Sherlock von dem Dach gesprungen ist,
    aber die Frage ist, wohin ?
    In den Müllwagen kann er nicht gepsrungen sein, dafür ist der viel zu klein und nicht genügend ausgepolstert. Die paar Müllsäcke, die darin lagen, hätten bei Weiten nicht gereicht, um seinen Sturz abzufedern.
    Wer noch neuen Rate-Stoff braucht, dem sei das Sherlock-Spezial-Heft der Deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft empfohlen. Sehr viele und interessante Theorien zur Erklärung seines vorgetäuschten Selbsmordes.

    • jap, meine meinung 😀
      um ehrlich zu sein…..an die mangelnde polsterung hab ich auch shcon gedacht…das ist so eine sache für sich…

  17. Ich war leider enttäuscht. Mir gefiel es über die Folgen hinweg zu zusehen wie alles reduziert und analysiert wird. Was beim Abschlussgespräch nicht vorhanden ist. Und diese Genialität fand ich auch nicht. Wie im Artikel selbst beschrieben, wäre es Sherlock möglich diese Missverständnisse aufzuklären, selbst dann dann, wenn die Welt lieber einen falschen Sherlock haben wollen würde.
    Was bleibt ist eine Falle, schön Inszeniert und Sherlocks untypisch Blind hineinlaufend. Gut Moriaty zieht die Schlinge enger und als Sie auf dem Dach sind setzt Moriaty dem Sherlock die Pistole auf die Brust, weil auch untypisch die Schlinge nicht Perfekt sitzt. So Genial ist das nicht. Und das Gespräch „ich bin Sie“ sollte wohl besser mit „so WIE Sie“. Dann würde es klarer sein. Moriaty sieht sich im Vorteil gegenüber Holmes da er sich an Moral und Gesetzte halten muss.
    Als ihm klar wird das Sherlock (und da fehlten auch die Argumente/Beweise) kein Skrupel besitzt, erkennt er das Holmes alles tun kann und zumindest Moriaty ebenbürtig ist. Also ohne diesen Knebel, sieht Moriaty seinen Plan in Gefahr (er traut wohl nur Sherlock zu ihn Brechen zu können), um nicht zu verlieren, Schließt er diese Tür mit seinem Selbstmord, nun kann Holmes NICHT ihn zwingen die aufgesetzte Pistole (der Tot der Freunde von Sherlock) ab zu setzen.

    Ich denke mich enttäuschte die Tatsache, dass das Gespräch nicht diese Analyse hatte und auch nicht so Tiefgründig war. Auch die Tatsache das die Situation von Sherlock hätte entworren werden können. Und sowohl Sherlock, der diesmal Blind in die falle geht, als auch Mority, der Sonst immer Plan B,C.. noch hat (Scharfschütze in Endgame, und dann sogar nochmal drauf legt, mit mehreren Scharfschützen) so untypisch handeln.

  18. Was haltet ihr von der Theorie, dass Sherlock eine gespaltende Persönlichkeit ist?
    Kenne nur die Serie (nicht die Bücher oder irgendwelche Spielfilme)

  19. Hey, hir mal ne Frage.
    Kann es sein das der Schauspieler von Moriarty werbung für H&M macht?
    Habe das nur einmal gesehen und gedacht es könnte vielleicht sein.

  20. Pingback: Best Of 2012 | Blamayers TV Kritiken

  21. Ist jemandem der Ball aufgefallen?
    Man sieht in der Folge wie Sherlock mit einem kleinen blauen Ball rumspielt.
    Warum?
    Er hat den Ball gebraucht. EIn sehr alter Trick: Ball unterm Arm klemmen, Puls ist weg.

  22. Selbstverständlich hat er seinen Puls mit dem Balltrick gestoppt.
    Für den angeschlagenen Dr. Watson (absichtlich von einem der Bakerstreet-Boys angefahren?), der zudem nicht richtig an ihn rangelassen wurde um ihn zu untersuchen, war es in den paar Sekunden nicht festzustellen.

    Warum er den Absturz überlebt hat, da spekuliere ich nicht auf den hier viel zitierten „Lastwagen“, sondern mir ist eine „markierte“ Stelle auf dem Bürgersteig aufgefallen, das könnte ein täuschend echt aussehende Schaumstoff-Matte sein (Bild unter folgendem Link):

    http://s14.directupload.net/file/d/3166/pzgnxuwr_png.htm

    Viel mehr würde mich allerdings interessieren ob Moriarty wirklich tot ist … da man ja keine Ein-/Austritts-Wunde sehen kann, sondern lediglich Blut, welches genauso platziert worden sein hätte können, wie das von Sherlock …

    Man darf also auf die 3. Staffel gespannt sein ..! 🙂

  23. Die markierte Stelle auf dem Bürgersteig ist natürlich interessant. Könnte aber auch eine Markierung für die Bushaltestelle sein. Und ist es wirklich realistisch, daß Sherlock aus einer so großen Höhe auf eine Schaumstoffmatte springt, ohne Verletzungen davon zu tragen ?

    Was mir noch generell duch den Kopf geht:
    John war am Tag vorher bei Mycroft und weiß von diesem, daß Mycroft Sherlock an Moriarty für Informationen verraten hat (als dieser im Knast war). John weiß also definitiv, daß Sherlock sich das alles nicht ausgedacht hat. Dann verbringen Sherlock und John die folgende Nacht im Barts-Hospital. Man kann eigentlich davon ausgehen, daß beide über Johns Treffen mit Mycroft gesprochen haben, oder? Zeit genug haben sie ja. Sherlock müßte also wissen, daß John die Wahrheit kennt. Wieso versucht er dann am nächsten Morgen John mit einem vorgetäuschten Suizid davon zu überzeugen, daß er sich alles ausgedacht hat ?
    Ich finde, das paßt nicht zusammen …

    Ich werd noch waaaahhhhhnsinnig bis zur nächsten Staffel ….

    • Die wollten doch im März anfangen zu drehn ich hoffe mal das wir nich mehr so lange warten müssen

  24. Also wie Sherlock das hinbekomen hat, finde ich persönlich nichtmal so interessant.
    Da gibt es ja 100e Wege für.
    Finde viele Gedanken zwar auch gut, aber welche Frage mich die ganze Zeit nicht loslässt, ist,
    WIE konnte Sherlock überhaupt wissen, was Moriaty plant?
    Er musste es ja irgendwie vorbereiten, und dafür hätte er wissen müssen, dass Moriaty und er sich
    1. zu diesem Zeitpunkt auf diesem Dach treffen würden
    2. dass Moriaty diese Leute auf seine Freunde ansetzen würde
    3. dass Moriaty von ihm verlangen würde vom Hausdach zu springen und sich selbst zu töten.

    Konnte Sherlock das wirklich alles vorausgesehen haben?
    Ich kam leider noch nicht dazu, mir den Film ein zweites Mal bis zum Schluss anzusehen.
    Vielleicht waren diese Dinge ja vorhersehbar?
    Aber mir schwant, dass der Fokus auf das „wie hat er es überlebt“ gelegt wurde,
    und weniger darauf, wie Sherlock es überhaupt vorraussehen konnte.
    Wäre schon froh, wenn sich das in der nächsten Folge tatsächlich aufklären würde.
    Dann hätte sich das Warten gelohnt, weil die Aufklärung dieser Frage wäre in meinen Augen die eigentliche Genialiät.

    Hat da jemand Gedanken zu?
    Also, wie konnte Sherlock überhaupt wissen, was Moriaty plante?

    • zu 1.
      Sherlock schlägt Moriarty selbst per SMS vor, sich mit ihm auf dem Dach des Barts zu treffen. Er muß natürlich dafür sorgen, daß das Treffen dort stattfindet, denn er hat ja einige Vorkehrungen getroffen.
      zu 2.
      Sherlock wußte vorher nicht, daß Killer auf seine Freunde angesetzt sind. Er ahnte jedoch, daß Moriarty ihn irgendwie dazu zwingen würde, vom Dach zu springen.
      zu 3.
      Sherlock hat geahnt, daß Moriarty das von ihm verlangen würde. Denn als Moriarty Sherlock in der Bakerstreet besuchte, deutete Moriarty ja an, daß Sherlock fallen würde („Fallen ist wie Fliegen, nur das man ein festes Ziel hat“)

      Du mußt dir den 6 Teil noch mal in Ruhe anschauen. Eigentlich wird das alles ganz gut erklärt.

    • @blaukönigin ja, danke. habe den film mittlerweile nochmal sehen können – alles klar, macht alles soweit wieder Sinn… und wieder ausgesprochen genial.. 🙂

  25. nochmal zur ummodelierten Leiche. Die, die von euch den Fall Irene Adler gesehen haben werden sich erinnern das es jemand geschaft hat eine Leiche so umzumodelieren das sie aussah wie irene undselbst sherlock wurde getäuscht wär doch auch ne möglichkeit oder

  26. Mittlerweile habe ich das Ende vom 6. Teil zig mal in Zeitlupe angesehen, mir die Standbilder genau angesehen usw. (Ich bin echt süchtig, ich weiß …. )
    Es gibt eine Menge Merkwürdigkeiten zu erkennen, wenn man sehr genau hinschaut:

    z.B. bei 1:17:19 sieht man, daß Moriarty keine Waffe in der Hand hat, als er sich selbst erschießt und nach hinten wegfällt. Aber einige Minuten später (1:19:22) hat er plötzlich wieder eine Waffe in der Hand, als er tot am Boden liegt. Wieso ? Ist das ein Schnittfehler ? Oder gehört das zur Story ?

    Weiter: Bei 1:21:17 sieht man ganz deutlich, daß John etwas im Ohr trägt !!! Wozu ist das gut ?
    Wer hat eine Erklärung dafür ? In 1:23:22 hat er definitiv kein Teil mehr im Ohr! Ist es bei seinem Sturz rausgefallen ? War das so geplant ? Oder gehört das gar nicht zur Story ?

    Noch was: In 1:22:09 sieht man ganz deutlich, daß Polizisten in gelben Warnwesten im Hintergrund die Straße abgesperrt haben, so daß keine Unbefugten PKWs und Passanten an der Szene (Sherlock liegt auf dem Bürgersteig) vorbeikommen.
    Diese Straßensperre hat sicher Mycroft veranlasst …

    Dann sieht man in mehreren Szenen, daß im Gebäude des Krankenhauses ein Fenster offen steht ….

    (Die meisten Szenen kann man nur erkennen, wenn man auf Zeitlupengeschwindigkeit geht und sich dann ein Standbild nach dem anderen anschaut. Es gibt noch einige Interessante Szenen mehr. Die will ich gar nicht alle aufzählen.)

    Aber eine runde, plausible Geschichte kommt dabei für mich auch nicht raus.
    Vielleicht sind diese Details auch gar nicht wichtig. Vielleicht sind das nur Fehler im Schnitt ?
    Aber was soll man machen, wenn man so lange auf die nächste Staffel warten muß ?
    Da wird halt alles auseinander genommen ….

    Ich glaube mittlerweile, daß Sherlock doch in den LKW gesprungen ist.
    Eigentlich gibt es gar keine andere Möglichkeit, auch wenn die Polsterung etwas knapp ist.
    Molly schmeisst zeitgleich eine Leiche auf den Bürgersteig. Während John umgefahren wird, tauscht Sherlock den Platz mit der Leiche usw.

    Und „The Real Sherlock“ (siehe oben) will uns ja nicht sein Geheimnis verraten ….

  27. Hallo, zuerst mal ein großes Kompliment an all die Sherlocks in diesem Forum: ist ja fast genauso spannend wie der Film;
    Ich will zwar keine neue Lösung anbieten, hätte aber eine Frage zu einem Detail. Scheinbar gehen fast alle davon aus, dass in der gefakten Todesinszenierung alles Mögliche daran gesetzt wird, um Watson zu täuschen. In anderen Worten: so ziemlich das ganze Stadtviertel wird in Bewegung gesetzt und somit eingeweiht: Molly, Mycroft, Polizisten, Krankenhauspersonal, Müllwagenfahrer, das Obdachlosennetzwerk und und und. Und dies ausgerechnet, um die treue Seele Watson zu täuschen, damit er auch richtig schön trauert ? Man denke auch an das Abschieds- Telefongespräch…
    Bei so vielen Informierten würde doch sicher früher oder später jemand plaudern.
    Mein Frage lautet daher: wäre es nicht logischer, dass Watson in die ganze Sache eingeweiht ist und mitspielt, um – bis auf den „harten Kern“ Molly und Mycroft – alle andern zu täuschen (z.B. das Telefogespräch, in der Überzeugung dass die Gegenseite mithört, oder die ärztliche Bestätigung des Todes) ?
    Kurzum: welche der folgenden Watsons hält ihr für wahrscheinlicher:
    a) Watson weiß von Anfang an Bescheid;
    b) Watson weiß nichts und glaubt an Sherlocks Tod;
    c) Watson sollte effektiv getäuscht werden, aber er hat dann so ’ne Vorahnung, dass Sherlock doch wieder auftauchen wird.
    Danke !

    • Also meine persönliche Meinung ist, dass Sherlock ihn nicht eingeweiht hat, ihm aber im letzten Gespräch eine Botschaft vermittelt.
      Mmn. wird Watson sich noch Gedanken machen und irgendwann dahinter kommen..
      Eingeweiht kann er nicht sein, denn man merkt ja an seinem Verhalten, dass er wirklich betroffen ist.
      ZB. das Verhalten direkt vor Ort – der Arme verzweifelt ja geradewegs während er Sherlock da liegen sieht.
      Oder dass er zur Therapeutin geht, nicht in die Bakerstreet zurück geht und das Gespräch am Grab… zeigen eigentlich schon ziemlich klar, dass er nicht involviert ist.
      Ich finde das Wort getäuscht ist von daher auch unpassend, denn in meinen Augen, soll Watson eigentlich bescheid wissen. Nur dass Sherlock es nicht direkt vermitteln darf; da Watson, Mrs. Hudson, und Lestrade sonst getötet werden.

      Das mit dem Müllwagen und dem Obachlosennetzwerk etc., ist ja auch noch kein Fakt – es wird ja noch vermutet. Ich bleibe da noch offen, weil mir zwar klar ist, dass Sherlock’s Leute umgehend agiert haben, aber wer und inwiefern finde ich letztlich immer noch zu undeutlich..

  28. Für mich ist der Fall eigentlich glasklar.
    In den ersten Folgen bekommt man doch mit, dass sogar Homes getäucht wurde bei m Fall von Irene Adler. Ihm sollte die Situation noch bekannt sein und hat es selber bei sich selber verwendet. Er bittet Molly um Hilfe, damit sie eine Leiche kopiert. Auch wurde Irene Adler damals perfekt ummodiliert, was das Alter der Leiche betrifft, sonst hätte es Homes damals schon erkannt.

    Homes springt aufjedenfall, weil man sieht ihn ja reden, aber er fällt dann in den LKW. Molly bringt dann die Leiche an den Ort und die Situation ist perfekt. Watson ist aufjedenfall nicht eingeweiht, sonst wäre er nicht bei der pychologien und er musste extra dort stehen, damit der LKW ihn verdeckt und auch der Schütze an seinem Ort bleibt, Die eine oder andere ähnliche Theorie wurde hier ja schon gepostet, aber meist noch mit anderem drumherum. Für mich ist die Theorie einfach und perfekt.

    Was ich mir nur frage ist, warum hat sich moriaty wirklich umgebracht? Was hatte Homes, was ihn so unter Druck gesetzt hat, was nicht mal sein Bruder hatte und er nur den Tod als Ausweg sah.

    • Ja, im Prinzip könnte das richtig sein, was Du schreibst – ich denke auch, dass es eigentlich viel einfacher ist, als wir denken. Manchmal muss man einen Schritt zurück treten um das einfache zu sehen…

      ABER …. 🙂

      Man sieht gleich nach der letzten Szene des Fallens, dass ein Körper kraftvoll auf dem Boden aufschlägt. Da käme die Frage auf, wenn Sherlock auf dem LKW gelandet ist, was ist so heftig auf dem Boden aufgeprallt?
      Möglich, dass die Macher da lediglich suggerieren wollen, dass es der Körper von Sherlock ist. Aber es ist halt weit und breit nichts zu sehen, was es sonst noch hätte sein können.
      Und warum (oder für wen?) SOLLTE überhaupt etwas aufprallen, wenn sowieso eine Leiche von Molly dort hingelegt werden würde?
      Gibt ja keinen Empfänger außer dem Zuschauer.

      Hoffe nur, dass die Macher das (den Aufprall) in ihrer Lösung nicht „vergessen“ haben….. 🙂

      Letzte Frage finde ich gut.. bin noch nicht darauf gekommen, dass Sherlock mit seiner Ansage an Moriarty auf etwas ganz bestimmtes abzielen könnte und damit den Druck ausüben konnte….
      Gute Frage – von mir leider keine Antwort…. :-)))

    • Moriarty war langweilig, alles erreicht was er erreichen konnte – nachdem nichts mehr übrig war was ihn hätte reizen können, hat der Wahnsinn komplett umgeschlagen.

    • Sherlock hat Moriarty nicht real unter Druck gesetzt. Aber Moriarty funktioniert anders als „gewöhnliche Leute“ ^^
      Er hatte sein Märchen vorbereitet, er schuldete Holmes einen Fall und er wusste, dass es für Sherlock noch eine Möglichkeit geben würde von dem vorgezeichneten Weg abzuweichen, solange er lebt.
      > Er hatte den Gedanken an seinen Selbstmord sehr wahrscheinlich in Betracht gezogen (warum hätte er sonst eine Waffe dabei haben sollen?). Aber irgendwas in Sherlocks Blick hat ihn wohl davon überzeugt, dass sein (Moriartys) Tod die einzige Möglichkeit darstellt Sherlock zu schlagen.
      Darum ging es ja die ganze Zeit, dass Moriarty besser als Sherlock ist.

    • Achja, Watson musste getäuscht werden damit Sherlock für tot gehalten wird (parallele zu „Der Detektiv auf dem Sterbebett“). Der Scharfschütze hat schließlich ebenfalls zugesehen und das Gewehr erst eingepackt, als Watson überzeugt war, dass Holmes tot ist.

      Oh, und das Moriarty sich umbringen würde wäre eventuell vorhersehbar, wenn man denkt wie Moriarty und das kann Holmes (ebendies begreift er bevor er sich umbringt: „Sie sind ich“)
      Holmes weiß doch schon als sie aus der Wohnung der Reporterin herauskommen, wie das Märchen zuende gehen soll. „Jetzt muss er nur noch…“ und dann muss er ganz plötzlich allein etwas erledigen. Das ist ja ganz sicher nicht nur die Bitte um Hilfe bei Molly.
      Ausserdem ist diese Bitte sowieso seltsam formuliert…. Warum sagt er „Ich brauche Sie“ und nicht „Ich brauche Ihre Hilfe“ ?

      Alles was auf dem Dach passiert ist perfekt von Holmes durchgeplant. Er kann doch nicht sowenig Ahnung von Computern haben, dass er ernsthaft 10-20 Binärzahlen für einen Universalcode für alles und jeden hält….
      Ganz besonders auffällig ist es als er fragt „Was tun?“ denn ihm ist doch schon am Abend vorher klar gewesen wie Moriartys Märchen von Sherlock Holmes zuende gehen soll.
      All das, gespielt um Moriarty vorzugaukeln er sei gewöhnlich und besiegt.
      Und eventuell um Moriarty in den Selbstmord zu treiben. Denn was würde ihn dazu bringen können, wenn nicht die Notwendigkeit für das Gelingen seines Plans?

  29. Echt tolle Seite. Ich habe erst die Bücher gelesen und dann die Filme gesehen, jemand hat gefragt ob sherlock nicht wirklich eine gespaltene Persönlichkeit sein kann das ist unwahrscheinlich weil er im Grunde genommen sehr ausgeglichen ist. Watson sagt ja am Schluss auch das er sehr menschlich ist. Weiß jemand wo man die folge komplett auf deutsch sehen kann ich lebe nämlich in Amerika und es ist ziemlich schwer an die folgen zu kommen . Dankeeee

  30. Habe mir die letzte Folge 4mal angesehen, meine Lösung (wie schon hier gepostet , aber mit einer Ergänzung) des Reichenbachfall:
    Sherlock springt in den Müllwagen und rollt sich dann auf den Gehweg.
    Wäre der Gummiball, mit dem er vorher dauernd rumspielt (so etwas hat erst vorher nie gemacht):
    Den klemmt er in die Achsehöhle und drückt sich damit den Puls ab, Blut ins Gesicht geschmiert und Watson + Killer sind getäuscht.
    Wenn man Alles abwägt, was möglich ist, bleibt nur diese Lösung.

    • Hi Ruby,

      das mit dem Lastwagen kann auch nicht sein, da er auf dem Boden aufprallt. Habe mir die Fallszene auch ganz oft angeguckt, und das steht dem im Weg. Da knallt definitiv ein Körper auf dem Boden auf.
      Habe das weiter oben schon etwas ausführlicher geschrieben, dass es total unlogisch wäre, wenn das nicht sein Körper gewesen wäre.

      Also ich denke – kein Lastwagen…

  31. Ich hoffe, dass diese Theorie nicht schon hundertmal anderswo zu lesen war:
    Das mit dem Müllwagen halte ich für problematisch. Die „Reling“ um die Ladefläche erscheint mir zu gefährlich. So punktgenau kann ein Sturz bzw. Sprung eigentlich nicht gelandet werden, zumal der Laster recht weit von der Gebäudewand entfernt stand. Vor allem: Konnte Sherlock damit rechnen, dass sich Moriarty erschießen würde? Er mußte seinen Abgang ja schon zuvor geplant haben, und dabei mußte er einkalkulieren, dass Moriarty nach seinem Sprung sofort zum Dachrand stürzen und nach unten sehen würde. Das würde viel zu wenig Zeit lassen, z.B. vom Müllwagen runterzukrabbeln oder aber – andere Theorie – eine Art Sprungtuch oder „Hüpfburg“ verschwinden zu lassen, oder aber – noch eine andere Theorie – ein Bungee-Seil wieder von einem/r Helfer/in durch irgendein Fenster wieder hereinzuholen. Die einzige Möglichkeit ist m.E., dass ein Teil des Bürgersteiges (nennen wir es einmal „Zielfläche“) gegen einen von der Farbe und dem „Muster“ identischen, aber gummiartigen Belag ausgetauscht wurde. Den Unterschied bemerkte man dann nur, wenn man darübergeht oder unmittelbar im Moment des Sturzes hinsieht. Sowohl für den Scharfschützen als auch für Moriarty, wenn er denn noch gelebt hätte, um nach dem Sturz nach unten zu sehen, wäre kein Unterschied erkennbar. Der Belag müßte natürlich wiederum hart genug sein, dass die Passanten nicht einsinken.
    Alles andere paßt, meine ich, dazu: Watson wird für den Moment des Sturzes bzw. Aufpralls selbst abgelenkt, der Rest (Gummiball zum Pulsabklemmen etc.) läuft, wie von den zahlreichen Vorrednern entwickelt.

    • Hi Thomas,
      ich kann mir gut vorstellen, was Du schreibst.
      Dass Sherlock auf einem „weichen“ Boden aufprallt, macht mE. als einzige Theorie die ich bisher gelesen habe, Sinn.
      Die Lastwagen-Theorie fällt eh raus, da man in der letzten Szene seines Falls ja etwas aufprallen sieht.
      Er kommt also definitiv auf dem Boden auf.
      Hat mich beschäftigt – und wenn ich mir diese Szene hier ansehe, dann scheint es mir, als ob der Boden tatsächlich leicht nach innen abfällt.
      Es kann natürlich auch eine Frage der Perspektive sein, und dass es einfach nur so wirkt, aber ich kann mir das wie gesagt, sehr gut vorstellen.
      Es wäre echt typisch.. man denkt kompliziert und die Lösung ist viel einfacher.
      Wenn ich mir das simpel anschaue, dann ist es einfach nur noch logisch – jemand stürzt von einem Dach, kracht am Boden auf und überlebt, verletzt sich nicht mal ein Bein.. 🙂
      Wie kann das gehen? ja, er ist weicher aufgekommen als erwartet… 🙂
      Jau, macht für mich als einziges wirklich Sinn.
      Jetzt rückt der Termin ja näher und bald wissen wir es genau! :)))
      Wir werden uns doch alle nochmal so richtig schön wundern, gelle? 😀

      Also hier jetzt noch das Foto (für die mit „Reichenbachfeels“, die sollten besser mit Vorsicht drauf klicken 🙂 )

  32. Mir ist grad aufgefallen, dass definitiv Sherlock Holmes unten liegt und nicht Moriarty. Als Moriarty Holmes zum Abschied die Hand schüttelt, sieht man die Fingernägel der beiden. Holmes hat kleine weiße Halbmonde und längliche gepflegte Fingernägel. Moriarty dagegen hat kurze breitere Fingernägel ohne solche Halbmonde.
    Und als Watson den Puls fühlt, sieht man die Fingernägel ebenfalls. Es sind eindeutig die von Holmes.

    Also scheiden sowohl „Moriarty mit Maske“ als auch „vorbereitete Leiche“ als Theorien aus! 🙂

  33. Es gab schon so viele Anhaltspunkte und nahezu perfekte Theorien, die jedoch noch weiter ausgeschmückt werden könnten.

    1. Erinnert ihr euch noch an das entführte Mädchen beim Reichenbachfall?
    Als sie Sherlock sah – einen Mann den Sie noch nie zuvor gesehen hat – fing sie hystherisch an zu schreien. Sie hatte Angst vor ihm. Vermutlich hat einer von Moriartys Männern eine Sherlock-Maske getragen als sie entführt wurde.
    2. Der Fahrradfahrer, der John umgefahren hat, hat ihm (wie in oben genannten Theorien) etwas gespritzt wodurch er .. sagen wir etwas neben der Rolle war.

    Das Gespräch mit Molly – „Was brauchen Sie?“ „Sie“ – hat mit größter Sicherheit etwas zu bedeuten. Was hätte Molly für Sherlock tun können? Sie arbeitet in der pathologie. Wir nehmen eine Leiche frisch aus der Pathologie, präperieren Sie mit einer Sherlock Maske (idee aus Fakt 1.) und fertig ist die Leiche von Sherlock Holmes, den Meisterdedektiv, der überlebte. Doch wie?

    Es schien, als sei Sherlock vom Dach des Krankenhauses hinunter gesprungen um seine Freunde zu beschützen. Die Idee, er könne doch in den Müllwagen gesprungen sein hatten schon viele und dieser Theorie kann ich mich nur anschließen. Doch wie kam die Leiche, die durch John Watsen grade noch so als Sherlock identifizieren konnte an ihren Platz? Die Sniper haben schließlich alles genau beobachtet.
    Es wurde schon vermutet, dass die Leiche bereits auf einer Bank saß und nach dem „letzten Fall“ nurnoch am Ort des Aufpralls platziert wurde. Aber ich vermute, dass auch die Sniper den gleichen Toten Winkel hatten wie John, nämlich ein kleineres Gebäude, dass die Sicht zu Sherlock ab einer gewissen Fallhöhe versperrte. Die zuvor präperierte Leiche könnte von dort aus dem Fenster geworfen worden sein (Die Idee mit der Leiche auf der Bank ist Unsinn, weil man den Aufprall der Leiche kurz sehen konnte) wärend der echte Sherlock auf dem gut gepolsterten Müllwagen landete, der nach Johns Ankunft wegfuhr.

    Appropos John!
    Jeder mag sich an den gemeinen Fahrradfahrer erinnern, der John über den haufen gefahren hat? Vielleicht einer von Sherlocks Leuten. Nach dem Sturz von John fährt der Fahrer einfach weiter? John war anschließend wie benebelt so, als hätte ihm jemand etwas verabreicht. Ob der Fahrradfahrer wohl etwas damit zu tun gehabt haben könnte -^^- . Oder warum sonst hätte Sherlock in seinem „Abschiedsbrief“ John den Befehl gegeben sich nicht von der Stelle zu bewegen? In tranceähnlichem Zustand bewegt er sich nach Sherlocks Fall in Richtung des Krankenhauses um nach seinem Freund zu sehen. Aufgrund seinen vermutlich nicht gegenwärtigen Geisteszustandes konnte er die präperierte Leiche nicht vom echten Sherlock unterscheiden.(Es erklärt auch den nicht tastbaren Puls)
    Wie ging es dann weiter?

    Sherlock wurde ins Krankenhaus gebracht, wo Molly ihn warscheinlich noch einmal zum Toten Sherlock Holmes erklärte. Die präperierte Leiche wurde beerdigt (Naja zumindest wäre das anzunehmen). Der richtige Sherlock hält sich vielleicht bei Mycroft versteckt (wer weiß?). Doch was ist mit James Moriarty passiert? Wurde seine Leiche gefunden? Durch die Spurensicherung hätte er doch warscheinlich gefunden werden müssen aber das Thema wurde am Ende des Films gänzlich verschluckt. Vielleicht hat er ja auch irgendwie überlebt. Und Sherlocks Handy? Wärend seiner Unterhaltung mit Moriarty auf dem Krankenhausdach hatte er es ständig hinter seinem Rücken und hat damit gespielt. Kurz vor seinem Sturz warf er es einfach zur Seite. Wer weiß ob darauf noch hinweise von Sherlock waren? Eine Botschaft an John? Das Ende wirft noch immer Fragen auf.

  34. In dem neuen interaktiven Trailer der BBC wird angedeutet, daß Sherlock wohl doch nicht vom Dach gesprungen ist. Hab noch keine Ahnung, wie er das gemacht hat. Aber Moffat hat ja immer erwähnt, daß wir ein wichtiges Details über sehen hätten. Das wird wohl doch noch von Bedeutung sein.

  35. Pingback: Kritik: Sherlock 3.1 “The Empty Hearse”. | Blamayer TV

  36. Pingback: Kritik: Sherlock 3.3 “His Last Vow”. | Blamayer TV

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